
BERN (mek). Die ersten beiden Spieltage der deutschen Nationalmannschaft in Bern bei der IIHF Weltmeisterschaft 2009 sind vorbei. Aus sportlicher Sicht gab es zuerst eine 0:5-Niederlage gegen Weltmeister Russland, gestern folgte eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen die Schweiz. Im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich am kommenden Dienstag muss die deutsche Auswahl nun unbedingt gewinnen, um die Zwischenrunde zu erreichen.
Aus persönlicher Sicht läuft es fototechnisch von Spiel zu Spiel besser. Direkt an der Eisfläche durch die dicken Scheiben wirken die meisten Fotos aber etwas matschig und der Ausschuss ist relativ hoch, von oben ist es super. Nur die Wege zwischen den verschiedenen Fotografenplätzen und dem Medienzentrum gleichen einem Labyrinth, das meistens auch noch durch Zuschauer versperrt ist. Außerdem bin ich dafür, dass die Bierbecher nur noch mit Deckel und Strohhalm (wie bei Mc Donalds) verkauft werden, damit beim nächsten Schweizer Siegtor meine Jacke trocken bleibt…
100 € als Pfand für eine Fotoweste ist auch ziemlich übertrieben, genauso wie 20 € Parkgebühr für die Fanparkplätze. Sogar die Mitarbeiter, Helfer und Medienschaffenden des Events müssen für ihren Parkplatz auf einer Wiese mit großen Steinen 10 Schweizer Franken (ca 6,60 €) zahlen inklusive 10 Minuten Fußweg zur Arena. Die im Vorfeld beschriebene „Medien-Verpflegung“ ist schlechter als bei jedem Zweitliga-Fußballspiel und beschränkt sich auf aus Tschechien importiertes Mineralwasser und drei Kaffeemaschinen, sowie eine „Medien Cafeteria“ mit netten Preisen.
Hier ein paar Impressionen der Spiele Deutschland – Russland, Schweiz – Deutschland und Russland – Frankreich und ein paar andere Features.

Panorama vor dem Spiel

Wenig zu lachen gegen Russland: Trainer Uwe Krupp und die deutsche Ersatzbank


Frustriert: Michael Hackert

Konzentriert: NHL-Profi Jochen Hecht

Sauer: Uwe Krupp

Das 4:0 fuer Russland

Deutsche Fans vor dem Spiel gegen Gastgber Schweiz

Das 1:0 fuer Deutschland durch Christoph Ullmann (47)

Diese Auszeit-Unterhaltung für die 11′421 Fans in der ausverkauften Arena gibt es nur bei den Spielen der Schweiz

Der kleine Fanblock von Deutschland eingerahmt vom Schweizer Fahnenmeer

Goalie Dimitri Pätzold steht nach dem 1:2 frustiert im Tor, während die Schweizer ihre Fahnen schwenken

Der 3:2 Siegtreffer durch Marc Streit (nicht im Bild) in der Verlängerung

enttäuschte Deutsche nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel

Nivea for men

Viel zu jubeln gab es auch für die russischen Fans beim 7:2 gegen Frankreich

WM-Maskottchen Cooly herzt einen russischen Fan