Die Fantastischen Vier beim Stimmen-Festival
LÖRRACH (mek). Mehr Regen ging nicht – mehr Stimmung aber auch nicht. Die Fantastischen Vier haben am Freitagabend den ausverkauften Lörracher Marktplatz gerockt. Die 5000 Zuhörer ließen sich auch nicht von (nicht enden wollenden) wolkenbruchartigen Regenfällen stören und feierten mit den vier Schwaben eine Riesenparty.
Zum Fotografieren war es echt ein Traum – ab der ersten Minute Party pur. Meine am rechten oberen Bühnenrand montierte Remote-Kamera war allerdings suboptimal platziert, weil kurz vor der Show direkt davor ein dickes Stromkabel gehängt wurde – das habe ich aber erst hinterher bemerkt. Trotzdem waren ein paar zeigenswerte Ergebnisse dabei, aber seht selbst…
Drums, Pipes und Feuerwerk – Basel Tattoo 2011

Finales Feuerwerk zum Ausmarsch der Gruppen - leider war das Feuerwerk etwas zu spät und es hätte ruhig größer sein dürfen..
BASEL (mek). Das Basel Tattoo ist das zweitgrößte Open-Air-Militärmusikfestival der Welt und wird bei 13 ausverkauften Vorstellungen in den nächsten Tagen 104 000 Zuschauer begeistern. Während die Premiere erst heute Abend stattfindet, durften wir Fotografen bereits gestern Abend bei der “Vorpremiere” unsere Fotos schießen. Nur so ist es möglich Weitwinkel-Closeups der einzelnen Darbietungen zu bekommen und nicht nur Übersichtsfotos von oben oder vom Ende der Arena zu machen. Die akkreditierten Fotografen und Kamerateams (in dunkler/schwarzer Kleidung) dürfen sich dabei frei am Rand und – wenn Platz ist – auch mitten in der Arena bewegen.
Natürlich muss man auf die sehr schnellen Formationen der einzelnen Gruppen aufpassen und darf nie in diese Formationen hineinlaufen. Deswegen muss man stets rücksichtsvoll und vorausschauend arbeiten. Eine gewisse “Grundfitness” sollte man auch mitbringen, wenn man mehr und bessere Fotos machen möchte, als die welche vom Rand der Arena entstehen. Die Nahaufnahme sollte außerdem immer sehr schnell passieren, damit die restlichen Kollegen auch noch die Chance dazu haben, beziehungsweise relativ schnell wieder ein freies “Schussfeld” für diejenigen Fotografen mit Teleobjektiv von hinten existiert.
Vor dem Beginn findet ein Fotografen-Briefing zum Ablauf der Show statt und außerdem gibt es drei offizielle Fotografen des Veranstalters, die immer die vorderste Linie bilden. Diese kennen die einzelnen Abläufe, weil sie bereits mehrere Proben gesehen und fotografiert haben und sind eine gute Orientierung. An Equipment ist alles mit Brennweiten zwischen 14 und 200mm ideal. Mein 300er habe ich zum Glück daheim gelassen – wäre nur störender Balast und nur für ein einzige Foto nützlich gewesen.
Insgesamt war es aber eine richtig tolle Show und mein “erstes Mal” beim Tattoo war zwar anstrengend (vor allem für die Knie), aber unter den über 900 Fotos, die ich innerhalb der zwei Stunden produziert habe, waren auch ein paar brauchbare Fotos dabei.
Lörrach singt und 2600 singen mit
LÖRRACH (mek). 2600 Sänger bevölkerten am vergangenen Samstag zum 10. “Lörrach singt” die Innenstadt. Über 100 Formationen, darunter auch ein Chor aus Taiwan, kamen zum großen Singtreffen im Rahmen des Stimmen-Festivals.
“Friss’n wäg – d’r Schnägg”
LÖRRACH (mek). In Lörrach wird am “Schmutzige Duunschtig” nicht nur als “Hemdglunki” durch die Straßen gezogen, sondern auch die Tradition des “Dällerschlägg” durchgeführt. Dabei versammeln sich einige Vertreter der Fasnachtscliquen um einen großen Teller mit kleinen Sahnehäufchen. In einem dieser Häufchen befindet sich die “Schnägg” (Schnecke), die nur mit dem Mund “gesucht” werden darf. Hier ein paar Impressionen vom Auftakt der Lörracher Fasnacht.
Der Kirchplatz im Ortsteil Stetten war gut gefüllt
Der Teller mit den Sahne-Ornamenten und dem traditionellen Spruch der Lörracher Fasnacht
Es darf nur mit dem Mund nach der Schnecke gesucht werden
Der “Dällerschlägger” des Jahres 2011
Sahne im Gesicht – Schnecke in der Hand
Süße Sahne – Da kann auch der Obergildenmeister nicht wiederstehen
Wochenrückblick: Kultur – STIMMEN-Festival im Rosenfelspark
LÖRRACH (mek). Nach den großen Marktplatzkonzerten (siehe vorherigen Beitrag) ging das STIMMEN-Festival in der vergangenen Woche im Rosenfelspark weiter. Bis auf gestern Abend, als das Konzert von “Musica Nuda” aufgrund eines Gewitters kurzzeitig unterbrochen werden musste, spielte das Wetter dabei zum Glück immer mit. Anbei eine Auswahl von fünf Tagen (an denen über 2000 Fotos, bzw. 13 GB entstanden sind) mit folgenden Künstlern und Bands: Freshlyground, Staff Benda Billili, Thierry Titi Robin, Faiz Ali Faiz, Selah Sue, Tina Dico, Katzenjammer, Peter Nalitch, Musica Nuda, Webe3.
MILOW und BLIGG beim STIMMEN-Festival
LÖRRACH (mek). Zum Abschluss der diesjährigen Marktplatzkonzerte sind am Sonntag beim STIMMEN-Festival der Belgier Milo und der Schweizer Bligg aufgetreten. Dabei war der Rapper aus der Schweiz bei seinem ersten Auftritt in Deutschland jedoch weit mehr als eine einfache Vorgruppe – Der Züricher heizte dem Publikum mit seiner Band richtig ein. Im Anschluss lieferte Milow mit seinem ruhigen Schmusepop einen starken Kontrast zum “Schweizerdeutsch-Rap” von Bligg und bezeichnete sich selbst als “Aftershow for Bligg”. Für die Fotografen war vor allem das Konzert von Bligg super – Stimmung von der ersten Minute an, viele verschiedene Posen und Bewegung. Außerdem durften wir Fotografen die gesamte Zeit auf dem Gelände fotografieren. Die ersten 15min aus dem Graben und danach wurde uns spontan angeboten, noch einen Song länger drin zu bleiben – Das hat in der heutigen Zeit wirklich Seltenheitswert! Aber bei meinem ersten Auftritt in einem anderen Land würde natürlich auch jeder versuchen eine möglichst gute und ausführliche Presse zu bekommen. Ich bin dann aber lieber noch etwas in die Höhe, um ein paar Übersichten vom Gelände zu machen. Bei Milow gab es fototechnisch dann wieder die üblichen Vorgaben – die ersten drei Lieder aus dem Graben – danach die Fotosachen vom Gelände bringen -beim ersten Lied stand Milow dabei jedoch ohne Gitarre und fast im Dunkeln auf der Bühne…
JAN DELAY beim STIMMEN-Festival
LÖRRACH (mek). Beste Partystimmung bei 4500 Zuschauern/-hörern trotz Regenschauern, klasse Lichtshow und Effekte und sogar noch eine Zugabe nach dem “offiziellen Zapfenstreich” auf dem Lörracher Marktplatz – das gestrige Konzert von Jan Delay beim STIMMEN-Festival. Einen Knebelvertrag für Fotografen oder ähnliches gab es dieses Mal übrigens auch nicht, nur das übliche – drei Lieder, kein Blitz… Hier sind ein paar Impressionen.
Fotoscheu: Norah Jones beim STIMMEN-Festival in Lörrach
LÖRRACH (mek). Ich bin es bei meinen gelegentlichen Ausflügen ins Kulturressort ja gewöhnt, dass ich bei Konzerten nur die ersten drei Lieder und ohne Blitz fotografieren darf. Gestern Abend beim Konzert von Norah Jones beim STIMMEN-Festival in Lörrach war das jedoch nicht die einzige Beschränkung. Natürlich (war ja ein amerikanisches Management) gab es im Vorfeld einen Vertrag zum Unterschreiben, der die oben genannten Punkte beinhaltete, aber außerdem enthielt das Ding einen Punkt, der das Fotografieren “from back, balcony or sides behind 5th row” verlangte. Das bedeutete für einige Fotografen Mischpultturm, für andere hingegen gar nicht fotografieren. Es erhielten nämlich nicht alle, die im Vorfeld eine Fotoerlaubnis zugesichert bekommen hatten auch die Genehmigung vor Ort vom Managment. “Nur die großen Zeitungen” lautete die Devise… Ohne großes Teleobjektiv war sowieso wenig möglich. Immerhin konnten wir mit den Tontechnikern vor Ort aushandeln, dass wir uns kurzzeitig neben das leicht erhöhte Mischpult hinstellten durften und somit ohne Probleme über die Zuschauer sehen konnten.
Nach den drei Liedern mussten wir die Kameras dann sofort außerhalb des Festival-Geländes bringen. Frau Jones ist also sehr fotoscheu – von mir aus. Doch das gleiche galt bereits für die Vorgruppe – nur vom Mischpult! Das machte es natürlichbeinahe unmöglich für die Zeitung viele Zuschauerimpressionen und Features für die Online-Galerie zu erstellen. Die gibt es jetzt eben erst heute bei Jan Delay, da dürfte sowieso mehr Stimmung sein…
Immerhin hat es mein Norah Jones-Foto (siehe oben), welches mit der Canon 5 D Mark II bei ISO 6400 mit dem EF 300m 2,8 mit 1,4 Konverter bei Blende 5,0 und 1/400 Belichtungszeit aufgenommen wurde, auf die Titelseite der Zeitung und damit auch auf die Titelseite der Gesamtausgabe des Schwarzwälder Boten mit knapp 130 000 Auflage geschafft und das Gewitter hat auch brav bis nach dem Konzertende gewartet.
Fasnacht 2010 – Nachtumzug
Maulburg (mek). Statt Sport gibt es heute angesichts der 5. Jahreszeit ausnahmsweise ein paar andere Fotos. Gestern fand bei uns in der Nähe der alljährliche Nachtumzug am Abend vor den großen Sonntagsumzügen statt. Aufgrund meiner Grippe hab ich das ganze bei Minusgraden nur von einem Fenster verfolgt und dafür aber versucht die dunkle Straße (ISO 6400, Blende 2,0 bei 1/60 Sekunde) mit Hilfe von zwei Blitzen und Pocket Wizards etwas aufzuhellen. Ich hab die Blitze mit Hilfe von Manfrotto Super Clamps einfach an den anderen Fenster im Zimmer nebenan montiert. War dadurch aber stark eingeschränkt vom Sichtfeld, weil ich mich vorher für eine Stelle zum Fotografieren entscheiden musste. Wenn also zehn Meter weiter etwas Lustiges passiert ist, war es dort einfach zu dunkel. Außerdem hätte ich mir gerne mehr Gruppen mit Fackeln oder bunten Lichtern gewünscht – weil die deutlich schöneren Stimmungsfotos ganz klar ohne Blitz entstehen.
AUFSTIEGSFEIER
FREIBURG (mek). Hier kommt der zweite Teil der Fotos vom vergangenen Sonntag. Die Aufstiegsfeier des SC Freiburg auf der Showbühne hinter der Nordtribüne.
Simon Pouplin animiert die Fans vor der Showbühne
Daniel Schwaab feiert seine letzte Laolawelle mit den Fans
Das gut gefüllte Zuschauerzelt hinter der Nordtribüne
Simon Pouplin und Tommy Bechmann gönnen sich ein kühles Bier
Julian Schuster versucht sich als Rockstar an der Gitarre
Der begehrte Autogrammeschreiber Robin Dutt
Die Ruhe nach dem Sturm auf der Nordtribüne 


























































































































































