FC Basel: Jubel und Tränen
BASEL (mek). Der FC Basel hat am Mittwochabend zum dritten Mal in Folge die Schweizer Meisterschaft gewonnen. Große Spannung herrschte beim letzten Heimspiel der Saison gegen die Young Boys Bern aber nicht mehr. Denn der Titelgewinn war schon seit Wochen in trockenen Tüchern und auch im Pokal setzten sich die Basler, die durch den Rauswurf vom Manchester United und einem 1:0-Heimsieg gegen Bayern München in der Champions League in dieser Saison für Furore sorgten, durch. Viel emotionaler war für viele Basler Spieler die große Abschiedszeremonie vor dem Spiel: Mit Scott Chipperfield, Benjamin Huggel, Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka beendeten zwei langjährige Leistungsträger ihre Karriere und zwei junge Talente wandern in Richtung Bundesliga (Bayern und Gladbach) ab. Die Meisterfeier nach der 1:2-Niederlage (die niemanden interessierte…) wurde hingegen eher zum gemütlichen Familienfest, mit Spielernachwuchs, Ehrenrunde und “Pokale teilen” mit den Fans.
- Der Meisterpokal
- Pokalübergabe
- Pokalübergabe im Goldregen
- Gruppenfoto
- Die Kinder der Spieler bringen die Trophäe für den Pokalsieg
- Benjamin Huggel mit den beiden Pokalen
- Bitteschön, für euch – Alex Frei präsentiert den Fans die beiden Pokale
- Basler im Anflug
- Der Sohn von Jacques Zoua hat Musik im Blut
- Granit Xhaka – der teuerste Einkauf von Borussia Mönchengladbach – verabschiedet sich von den Basler Fans
- Trainer Heiko Vogel feiert mit den Fans
- Einmal anfassen – Alex Frei bringt den Pokal zu den Fans in der Muttenzer Kurve
- Keine Attrappe – die Fans in der Muttenzer Kurve mit dem Meisterpokal
- Hatte gut Lachen – Trainer Heiko Vogel
- Was machst du da Papa? Scptt Chipperfield verabschiedet sich von den Fans – sein Sohn (2. von rechts), der in der FCB-Jugend aktiv ist, wundert sicht
- Traurig: Valentin Stocker, Philipp Degen, Marco Streller und Alex Frei können ihre Tränen nicht verhindern, als Benny Huggel verabschiedet wird
- Wird in Basel fehlen: Xherdan Shaqiri verabschiedete sich mit einem schönen Distanzschuss zum 1:1-Zwischenstand aus Basel.
- Markus Steinhöfer
- und Tschüss – Xherdan Shaqiri bei der Auswechslung
- Scott Chipperfield bei seinem wohl letzten Kopfball als aktiver Spieler
- Valentin Stocker im Duell mit Torwart Wölfli
- Scott Chipperfield scheiterte kurz vor Schluss an Wölfli – doch der Australier nimmt es gelassen
- “Feurige Stimmung” im Basler Block
- “Ich wollte doch keine Bierdusche” – Heiko Vogel
- Die Pokalübergabe
- Genséric Kusunga verliert bei einem Salto seine Medaille – und da sag mal noch einer die Canon 5 D Mark II sei keine Sportkamera…
- Genséric Kusunga verliert bei einem Salto seine Medaille
- “Look, he wants to take a photo….” Scott Chipperfield posiert mit seinem Sohn
SWISS INDOORS HALBZEIT
BASEL (mek). Endlich mal wieder was Sportliches… nach drei Tagen beim Tennisturnier Swiss Indoors in Basel (ATP 500 World Tour) gibt es hier einen Querschnitt aus der St. Jakobshalle. Der ehemalige Balljunge und Rekordsieger des Turniers – Roger Federer – hat es in seinem “Wohnzimmer” unter anderem mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic zu tun. Andy Murray hatte erst kurzfristig nachgemeldet und dann eine Stunde vorher wieder abgesagt – Zerrung im Po – immerhin kam er kurz zu einer Pressekonferenz…
Fototechnisch war nach langer Zeit auch endlich mal wieder mein “Oldtimer” – das EF 200mm 1,8 L USM im Einsatz. Es ist zwar genügend Licht in der Halle zumindest am Centre Court (1/800s bei Blende 2,8 und ISO 2000), aber die Freistellung an der 5 D Mark II bei Blende 1,8 ermöglicht einfach nochmal ganz andere Fotos…
- Florian Mayer profitierte von der Verletzung von Tipsarevic
- Andy Murray musste seinen Turnierstart eine gute Stunde vorher absagen – Muskelzerrung
- so knapp gescheitert – Chiudinelli erhielt den Platz von Murray und schied dennoch aus
- Roger Federer in Aktion in seinem “Wohnzimmer”
- Roger Federer mit dem 200mm 1,8
- Tommy Haas
- Die St. Jakobshalle von oben
- Tobias Kamke in Schieflage
- Laola-Welle während des Federer-Spiels
- Duell am Netz – Wawrinka versus Dodig
- Marcos Baghdatis
- Marcos Baghdatis küsst den Boden nach seinem Erstrundensieg
- Die Eröffnungszeremonie am Montag
- Roger Federers Auftritt wird besonders inszeniert
- Bitter – Mardy Fish musste bereits nach elf Minuten das Handtuch werfen
- Die Artilerie – Fotografen unter dem Hallendach
- Freddy Sahin-Scholl sang zur Eröffnung
- trotz einer Belichtungszeit von 1/1250 Sekunde bei Blende 2,0 nicht eingefroren – Novak Djokovic hat eine echt starke Rückhand
- Fotografenkollegen beim Unfug machen
Shaqiri One Man Show
BASEL (mek). Die Schweiz darf dank Xherdan Shaqiri weiterhin auf die Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 hoffen. Der 19-jährige Basler drehte die gestrige Partie gegen Gruppengegner Bulgarien nach 0:1-Rückstand und erzielte alle drei Tore für die Gastgeber im St. Jakob-Park. Damit ging der Sieg im deutsch-deutschen Trainerduell zwischen Ottmar Hitzfeld und Lothar Matthäus an den Trainer der Schweiz. Hier ein paar Eindrücke rund ums Spiel…

Du Loddar, also der Shaqiri haut dir nachher noch drei Tore rein - Matthäus schaut noch etwas ungläubig...
Basel und das Rheinufer im Abendlicht
BASEL (mek). Ein paar Impressionen aus der Stadt am Rheinknie von gestern Abend. Die Fotos am Rheinufer sind zum Teil mit Graufilter und Belichtungszeiten von über einer Minute entstanden.
FC Basel verteidigt Meistertitel
BASEL (mek). Der FC Basel hat am letzten Spieltag den FC Luzern mit 3:0 besiegt und sich damit erneut die Schweizer Meisterschaft gesichert. Der Abend im Schnelldurchlauf, leider fehlt das 2:0 und 3:0 weil das UMTS-Netz der Swisscom dermaßen langsam war und ständig abbrach, so dass ich nur mit dem Schicken eines aktuellen Fotos beschäftigt war. Doch am Ende zählte sowieso nur noch der Pokal…
Kurztrip zu den Swiss Open
BASEL (mek). Gestern hatte ich zwischen Lokal- und Kulturterminen einen 60-minütigen Kurzeinsatz bei den Badminton Swiss Open in Basel.
Viel Zeit zum “Einschießen” blieb nicht, aber ein paar brauchbare Ergebnisse von den beiden zu fotografierenden Teilnehmerinnen sind trotzdem herausgekommen.
Swiss Indoors: Super Monday mit Federer und Potts
BASEL (mek). Zur Eröffnung der 40. Swiss Indoors in der Basler St. Jakobshalle erlebten die rund 9000 Zuschauer auf dem Centre Court gestern zunächst Paul Potts mit dem Opernchor des Theater Basel und dem Basler Festival-Orchester, bevor Roger Federer in seinem “Wohnzimmer” in seinem Erstrundenmatch gegen Alexandr Dolgopolov antrat. Der Ukrainer musste beim Stand von 4:6 und 2:5 aus seiner Sicht verletztungsbedingt aufgeben.
- Titelverteidiger Novak Djokovic beim Interview
- Stephane Bohli (Schweiz)
- Robin Haase (Holland).
- Robin Haase (Holland) jubelt über seinen Sieg gegen den Schweizer Bohli.
- Stimmungsvolle und musikalische Eröffnungsfeier auf dem Centre Court
- Roger Federer (Schweiz)
- Roger Federer (Schweiz)
- Roger Federer (Schweiz)
- Paul Potts singt “Nessun dorma”
- Paul Potts und das Basler Festival-Orchester
- Perspektive aus der Presseloge am Centre Court
- Roger Federer (Schweiz)
- Alle Objektive sind auf Roger Federer gerichtet
- Der Centre Court von oben
- Roger Federer gut gelaunt bei der anschließenden Pressekonferenz
- Alexandr Dolgopolov sitzt verletzt am Boden – man beachte den “tollen” neuen Netzsponsor – letztes Jahr stand da noch ATP 500
MILOW und BLIGG beim STIMMEN-Festival
LÖRRACH (mek). Zum Abschluss der diesjährigen Marktplatzkonzerte sind am Sonntag beim STIMMEN-Festival der Belgier Milo und der Schweizer Bligg aufgetreten. Dabei war der Rapper aus der Schweiz bei seinem ersten Auftritt in Deutschland jedoch weit mehr als eine einfache Vorgruppe – Der Züricher heizte dem Publikum mit seiner Band richtig ein. Im Anschluss lieferte Milow mit seinem ruhigen Schmusepop einen starken Kontrast zum “Schweizerdeutsch-Rap” von Bligg und bezeichnete sich selbst als “Aftershow for Bligg”. Für die Fotografen war vor allem das Konzert von Bligg super – Stimmung von der ersten Minute an, viele verschiedene Posen und Bewegung. Außerdem durften wir Fotografen die gesamte Zeit auf dem Gelände fotografieren. Die ersten 15min aus dem Graben und danach wurde uns spontan angeboten, noch einen Song länger drin zu bleiben – Das hat in der heutigen Zeit wirklich Seltenheitswert! Aber bei meinem ersten Auftritt in einem anderen Land würde natürlich auch jeder versuchen eine möglichst gute und ausführliche Presse zu bekommen. Ich bin dann aber lieber noch etwas in die Höhe, um ein paar Übersichten vom Gelände zu machen. Bei Milow gab es fototechnisch dann wieder die üblichen Vorgaben – die ersten drei Lieder aus dem Graben – danach die Fotosachen vom Gelände bringen -beim ersten Lied stand Milow dabei jedoch ohne Gitarre und fast im Dunkeln auf der Bühne…
Radsporttage in der Schweiz
BASEL/LIESTAL (mek). Viel Radsport gab es für mich in den letzten Tagen. Erst eine Reportage über eine Sitzpositionsanalyse bei der Renfahrerin Laura Dittmann und dann die Tour de Suisse, die ich auf der 8. Etappe auf ihrem Weg von Wetzikon nach Liestal fotografiert habe.
- Die Marker werden angebracht
- Analyse am PC
- Making of
- Hochgeschwindigkeitsaufnahme
- Ausreißer
- Grupetto
- Englischer Fan
- Gregory Rast
- Hauptfeld
- der spätere Etappensieger Rui Alberto Faria Da Costa
- immer am attackieren: Jens Voigt
- Lance Armstrong, der siebenfache Tour de France Sieger am Hinterrad des Führenden Robert Gesink
Top Volley International 2009 – Finals
BASEL (mek). Der brasilianische Vertreter Unilever Rio de Janeiro ist seiner Favoritenrolle beim 21. Basler Top Volley International gerecht geworden und hat am Dienstagabend vor 6000 Zuschauern in der Basler St. Jakobshalle den Racing Club de Cannes im Finale in drei Sätzen (25:21 25:17 25:18) bezwungen.
Hier sind ein paar Impressionen von den Halbfinal- und Finalspielen. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hier geht es zum vollständigen Artikel: http://www.oberbadisches-volksblatt.de/core.php?dat=Y29tcG9uZW50PW5ld3MmYWN0aW9uPXNob3cmeElEPW5ld3NCeUlEJm5ld3NJRD01MDE0ODQmcGFyZW50SUQ9ODkmbmF2aWdhdGlvbklEPTE1MQ==
- Maret Grothues (Amstelveen)
- Carol Gattaz (Unilever) gegen Robin de Kruijf (Amstelveen)
- Wie eine Mauer – der Unilever-Block
- Victoria Ravva (Cannes) gegen Gabriela Koeva (Volero)
- Valentina Fiorin (Cannes) gegen Mandy Wigger (Volero)
- Hélène Rousseaux (Volero) beim Block gegen Victoria Ravva (Cannes)
- Karo Heinz (Volero) die einzige deutsche Spielerin des Turniers
- Ein großer Fan des Racing Club de Cannes
- Jubel bei Brankica Mihajlovic (unten), Jovana Vesovic und Ana Grbac (alle Volero, rechts)
- Myrthe Schoot (hinten) und Laura Dijkema (Amstelveen) beim Versuch einen Schmetterball abzuwehren
- Feature
- Trainerin Svetlana Ilic (Volero) beobachtet das Spiel
- Myrthe Schoot (Amstelveen)
- Hélène Rousseaux (Volero)
- Floortje Meijners (Amstelveen)
- Panorama der St. Jakobshalle
- Laura Dijkema (Amstelveen) jubelt
- Feature mit Turnier-Schriftzug
- Gabriela Koeva (Volero) freut sich über Platz 3
- Fabiana Claudino und Dani Lins (Unilever) jubeln
- Eva Yaneva (Cannes)
- Fabi Oliveira (Unilever)
- Der brasilianische Coach Bernardo “Bernardino” Rezende mit Knopf im Ohr
- Der brasilianische Fanblock
- Bernardo “Bernardino” Rezende ist mit der Schiedsrichterentscheidung nicht zufrieden
- Die strahlenden Sieger von Unilever Voley Rio de Janeiro
WOCHENRÜCKBLICK
LÖRRACH (mek). Hier war es ja schon längere Zeit ziemlich ruhig, aber das lag nicht daran dass ich zu faul war, sondern einfach zu viele Termine hatte. Aber jetzt habe ich endlich einen Moment Zeit gefunden, um hier eine kleine Auswahl meiner Arbeiten der vergangenen Wochen zu zeigen.
- S-Dressur
- Turnen, Baden-Pokal
- Badminton-Ranglistenturnier Nachwuchs
- Handball-Landesliga
- Ringen-1. Bundesliga, der Zeller Oliver Hassler schultert völlig überraschend den frisch gekürten Weltmeister Kiss
- Ringen-1. Bundesliga, der Zeller Oliver Hassler schultert völlig überraschend den frisch gekürten Weltmeister Kiss
- Turnen-Regionalliga, mit dem 200er auf der rechten Seite leider zu nah dran
- Benefizgala der Lörracher Bürgerstiftung
- Benefizgala der Lörracher Bürgerstiftung
- Benefizgala der Lörracher Bürgerstiftung
- Zöpfe im Wind – Nachwuchsreitturnier
- Der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld jubelt nach der erfolgreichen WM-Qualifikation mit Assistenztrainer Michel Pont (rechts)
- Die Schweizer Spieler bedanken sich bei den Fans nachdem sie das Ticket für die WM in Südafrika gelöst haben
- Handball-Landesliga, noch mehr Jubel
- Handball-Landesliga, Jubelsequenz mit Canon EOS 5 D Mark II – auf die schnelle zusammengefügt
- Fußball-Bezirksliga, Tor zum 2:0
- Handball-Südbadenliga
- Südostdeutsches Ranglistenturnier Badminton
- Tischtennis-Landesliga
- Die drei Bundestagskandidaten zeigen ihre roten Hände gegen Kindersoldaten beim UNICEF-Kinderrechtsfest
- Ottmar Hitzfeld beim Torwandschießen
- Ottmar Hitzfeld schreibt Autogramme beim UNICEF-Kinderrechtsfest
- Sternmarsch zum UNICEF-Kinderrechtsbaum
- Sternmarsch zum UNICEF-Kinderrechtsbaum
- 1. Lörracher UNICEF-Kinderrechtsfest
- Rote Hände gegen Kindersoldaten beim UNICEF-Kinderrechtsfest
- 1. Lörracher UNICEF-Kinderrechtsfest
Das Ende einer GROSSen Ära
BASEL (mek). Am Freitagabend ging im Basler St. Jakobpark mit dem letzten Saisonspiel der Super League zwischen dem FC Basel und YB Bern gleichzeitig die zehnjährige Trainerlaufbahn von FCB-Coach Christian Gross zu Ende. Der FC Basel verlor am Ende einer schwachen Saison nicht nur das Spiel mit 0:3, sondern auch noch den zweiten Tabellenrang an die Berner. Ich war mit der Kamera vor Ort und habe den letzten Auftritt sowohl auf die Speicherkarte, als auch auf meinen Notizblock festgehalten und einen Artikel für “Die Oberbadische” darüber geschrieben:

0:3 – der Abschied von Christian Gross beim FC Basel / Wechsel in die Bundesliga?
Von Kristoff Meller Basel. Eigentlich war am Freitag um 22.07 Uhr alles wie immer, als der Schlusspfiff im St.Jakobspark ertönte. Der Basler Trainer Christian Gross klatschte mit Betreuern und Spielern auf der Ersatzbank ab und ging anschließend auf direktem Weg durch die Senftube in die Stadionkatakomben, als wäre es ein ganz normales Ligaspiel.
Keine Tränen, kein Blumenstrauß zum Abschied. Nur die Standing-Ovations und der große Applaus der 27 526 Zuschauer trotz der 0:3-Schlappe des FC Basel im letzten Saisonspiel gegen Young Boys Bern. In der Muttenzer Kurve prangte das Plakat mit der Aufschrift danke für das GROSSe Jahrzehnt und die Kameraleute rund um den winkenden Fußballlehrer mit einem leichten Grinsen im Gesicht, ließen die Situation besonders wirken.
Als aus den Lautsprechern Tougher than the rest von Bruce Springsteen erklang, so wie es sich der FCB-Coach für seinen letzten Abgang gewünscht hatte, war die Hauptperson des Abends in seinem dunklen Anzug mit rot-blauem Tuch in der Brusttasche und braunen Lederschuhen schon nicht mehr auf dem Rasen. Ich habe den Spielern eine Flasche Champagner spendiert und mich für die wunderbare Zeit bedankt, erklärte der Zürcher. Währenddessen lief auf der Videoleinwand noch einmal die Sequenz des winkenden Trainers in Zeitlupe.
Einen großen Abschied hatte Christian Gross nach zehn gemeinsamen Jahren im Vorfeld abgelehnt. Nach der kurzfristigen Entlassung und der spürbaren Kluft zwischen Vereinsführung und Trainer wäre es bloß eine Inszenierung gewesen. Die FCB-Präsidentin Gigi Oeri hatte schon das Champions-League Finale in Rom der Entlassungs-Pressekonferenz vorgezogen und auch am Freitagabend erhob sie sich nur beim Einmarsch der Teams von ihrem Schalensitz auf dem Balkon. Manchmal muss man unpopuläre Entscheidungen treffen, es gibt eben Situationen, in denen man spürt, dass nicht mehr zu erreichen ist, kommentierte Oeri die Entscheidung in einem Telefoninterview mit der Basler Zeitung aus Rom.
Unverständlich bleibt jedoch die im Dezember getätigte Vertragsverlängerung bis 2011, obwohl schon zuvor nicht mehr alles im Dreieck Trainer-Vorstand-Mannschaft passte. So kassiert der scheidende Trainer wohl eine größere Abfindung für seinen Rauswurf.
Keine Pokale, keine Champions-League und nur der dritte Ligaplatz. Nachdem Christian Gross auch von der Leinwand verschwunden war, ging der Applaus der Fans in ein großes Pfeifkonzert für die Mannschaft über. Die Enttäuschung beim erfolgsverwöhnten Club vom Rheinknie war mit Händen zu greifen. Die abgelaufenen Saison war die schlechteste seit acht Jahren. Die enttäuschende Abschiedsvorstellung der FCB-Akteure für ihren Trainer passte da perfekt ins Bild.
Es ist ein Schluss, den ich mir natürlich gerne anders gewünscht hätte, sagte Gross, dessen Draht zu seinen Spielern am Ende seiner Amtszeit teilweise unterbunden schien.
Vier Meisterschaften, vier Pokalsiege und zwei Champions-League-Teilnahmen erlangte der wohl erfolgreichste Schweizer Clubtrainer mit seinen Schützlingen. Doch auch die schwache Saison 2000/2001 sowie das verlorene Meisterfinale gegen Zürich und die gewalttätigen Ausschreitungen im Anschluss, sind traurige Höhepunkte seiner Ära. Es überwiegen aber bei weitem die positiven Momente, betonte Gross auf seiner letzten Pressekonferenz. Es war eine emotionale und intensive Zeit, in einer wunderbaren Stadt, bei einem wunderbaren Klub mit fantastischen Fans.
Zuvor sorgte beim FCB-Trainer nur das 0:1 durch Baykal in der 50. Minute nochmals für eine Gefühlsregung. Die beiden anderen Gegentreffer nahm Gross resignierend hin und verharrte wie versteinert in seiner Coaching-Zone.
Das Kapitel FC Basel ist für Christian Gross abgeschlossen und seine Zukunft sei völlig offen, hielt sich der arbeitslose Übungsleiter bedeckt. Gross wird jedoch bereits mit mehreren Bundesliga-Klubs in Kontakt gebracht und deutete an, sich auf weitere spannende Lebensjahre zu freuen. Es war wohl nicht das letzte Mal, dass der 54-Jährige an der Seitenlinie stand.
Ins Berner Stade de Suisse fährt der Mann mit der Glatze als Markenzeichen auf jeden Fall bald wieder. YB-Trainer Wladimir Petkovic überreichte dem Musikfan bei seiner letzten Pressekonferenz nämlich zwei Karten für das Bruce Springsteen-Konzert am 30. Juni. Vielleicht kann Gross dann endlich sein Lieblingslied Tougher than the rest in voller Länge im Stadion genießen.
Weitere Fotos:
Einmarsch zum letzten Spiel:
Vor dem Anpfiff:

Die Muttenzer Kurve inklusive Gross-Plakate (rechts und links oben) beim Anpfiff:
Der letzte Gang in Richtung Spielfeld nach der Halbzeitpause:

Frust nach dem Gegentor zum 1:0 für Bern:
Der Schlusspfiff – Verabschiedung der Spieler und Betreuer bei der Ersatzbank:
Gruß an die Fans:

und dann schnell in die Kabine:
Die letzte Pressekonferenz:
Das letzte Interview:
Eishockey Weltmeisterschaft Teil II
BERN (mek). Nach einer blamablen Vorstellung beim letzten Gruppenspiel gegen Frankreich muss Deutschland nun ab morgen in der Abstiegsrunde antreten, bei der die Nationalmannschaft jedoch als Gastgeber der nächsten WM nicht absteigen kann.
Zuvor unterlag Gastgeber Schweiz in einem sehenswerten Spiel gegen Weltmeister Russland mit 2:4.
Die ausverkaufte Arena während dem Spiel Schweiz – Russland:
Fans bei der Partie Schweiz – Russland:



Speicherkartenwechsel bei der Torkamera des IIHF-Fotografen in der Drittelpause:
Tor für Russland:
Großes Durcheinander beim Tor für die Schweiz:
Das 1:0 für Frankreich:
Der zum besten Deutschen gewählte Alexander Barta (Hamburg Freezers):
Frustabbau:
Wenn Blicke töten könnten…
Nur Maskottchen Coolie sorgte für Stimmung hinter der deutschen Bank: 
Enttäuschung nach dem vorzeitigen Ausscheiden:

Asiatische Badminton-Übermacht
Gelbe Trikots aus China dominieren auf den Plätzen bei den Swiss Open.
BASEL (mek). Bei den Badminton Swiss Open, einem Turnier der International Super Series, dominieren die Asiaten. Nach der Qualifikation und der ersten Runde sind gerade einmal noch 2 Deutsche im Starterfeld zu finden. Eine davon ist Xu Huaiwen – eine eingebürgerte Chinesin – welche heute ausgerechnet auf die zweite Deutsche – Juliane Schenk – trifft.

Die Siegerin von 2006: Xu Huaiwen aus Saarbrücken
Die zweite Deutsche in Runde 2: Juliane Schenk
Auffällig zwischen den Asiaten: Kati Tolmoff (Estland) – ausgeschieden
Genauso wie Marc Zwiebler
Auch die deutschel Lokalmatadorin Nicole Grehter (rechts) musste nach der ersten Runde mit ihrer Partnerin Charmaine Reid (CAN) die Taschen packen

In der Qualifikation jubelte die Schopfheimerin noch

Doch nach einer Verletzung in der 2. Runde der Qualifkation, übernahm Charmaine Reid die meiste Arbeit im Doppel
Die Kanadierin in Aktion

Nicole Grehter gab trotzdem alles
Dennoch standen deutsche Autogramme, wie hier von der ausgeschiedenen Claudia Vogelgsang, hoch im Kurs bei den Fans


























































































































































































