SWISS INDOORS HALBZEIT
BASEL (mek). Endlich mal wieder was Sportliches… nach drei Tagen beim Tennisturnier Swiss Indoors in Basel (ATP 500 World Tour) gibt es hier einen Querschnitt aus der St. Jakobshalle. Der ehemalige Balljunge und Rekordsieger des Turniers – Roger Federer – hat es in seinem “Wohnzimmer” unter anderem mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic zu tun. Andy Murray hatte erst kurzfristig nachgemeldet und dann eine Stunde vorher wieder abgesagt – Zerrung im Po – immerhin kam er kurz zu einer Pressekonferenz…
Fototechnisch war nach langer Zeit auch endlich mal wieder mein “Oldtimer” – das EF 200mm 1,8 L USM im Einsatz. Es ist zwar genügend Licht in der Halle zumindest am Centre Court (1/800s bei Blende 2,8 und ISO 2000), aber die Freistellung an der 5 D Mark II bei Blende 1,8 ermöglicht einfach nochmal ganz andere Fotos…
- Florian Mayer profitierte von der Verletzung von Tipsarevic
- Andy Murray musste seinen Turnierstart eine gute Stunde vorher absagen – Muskelzerrung
- so knapp gescheitert – Chiudinelli erhielt den Platz von Murray und schied dennoch aus
- Roger Federer in Aktion in seinem “Wohnzimmer”
- Roger Federer mit dem 200mm 1,8
- Tommy Haas
- Die St. Jakobshalle von oben
- Tobias Kamke in Schieflage
- Laola-Welle während des Federer-Spiels
- Duell am Netz – Wawrinka versus Dodig
- Marcos Baghdatis
- Marcos Baghdatis küsst den Boden nach seinem Erstrundensieg
- Die Eröffnungszeremonie am Montag
- Roger Federers Auftritt wird besonders inszeniert
- Bitter – Mardy Fish musste bereits nach elf Minuten das Handtuch werfen
- Die Artilerie – Fotografen unter dem Hallendach
- Freddy Sahin-Scholl sang zur Eröffnung
- trotz einer Belichtungszeit von 1/1250 Sekunde bei Blende 2,0 nicht eingefroren – Novak Djokovic hat eine echt starke Rückhand
- Fotografenkollegen beim Unfug machen
FC Basel verteidigt Meistertitel
BASEL (mek). Der FC Basel hat am letzten Spieltag den FC Luzern mit 3:0 besiegt und sich damit erneut die Schweizer Meisterschaft gesichert. Der Abend im Schnelldurchlauf, leider fehlt das 2:0 und 3:0 weil das UMTS-Netz der Swisscom dermaßen langsam war und ständig abbrach, so dass ich nur mit dem Schicken eines aktuellen Fotos beschäftigt war. Doch am Ende zählte sowieso nur noch der Pokal…
Kurztrip zu den Swiss Open
BASEL (mek). Gestern hatte ich zwischen Lokal- und Kulturterminen einen 60-minütigen Kurzeinsatz bei den Badminton Swiss Open in Basel.
Viel Zeit zum “Einschießen” blieb nicht, aber ein paar brauchbare Ergebnisse von den beiden zu fotografierenden Teilnehmerinnen sind trotzdem herausgekommen.
FC Basel vs. Spartak Moskau

BASEL (mek). Der FC Basel hat es gestern im heimischen St. Jakobpark verpasst, sich für das Rückspiel im 1/16-Finale der Europa League gegen Spartak Moskau, eine gute Ausgangssituation zu erarbeiten. Die Basler verloren nach Toren von Alex Frei und Marco Streller in der ersten Halbzeit am Ende dennoch mit 2:3 Toren.
Für mich war es das erste Fußballspiel seit langem und ich habe mir natürlich prompt die falsche Seite ausgesucht – “definitely the wrong side…”, meinte auch der Reuters-Kollege neben mir, nachdem der Ball zum fünften Mal auf der anderen Seite des Feldes im Netz lag. Kurz darauf durfte er dann seine unbenutzte Hintertorkamera auf unserer Seite wieder abbauen.
Ein paar Fotos gab es trotzdem:
CL Play-Offs: FC Basel vs. FC Sheriff und 7D-Test
BASEL (mek). Mit 1:0 hat der FC Basel gestern Abend das Champions Leauge Play-Off Hinspiel gegen den FC Sheriff Tiraspol gewonnen. Während Basel einen Elfmeter verschoss, Glück bei einem moldawischen Lattentreffer hatte und der Himmel meinte es hätte in den vergangenen Tagen nicht schon genug geregnet, habe ich zum ersten Mal die Canon EOS 7 D eingesetzt. Erstes Fazit: Liegt eigentlich ganz gut in der Hand, aber ohne Batteriegriff ist sie mir trotzdem zu klein. Was die ISO angeht hat die 7 D gegen die 5 D Mark II natürlich keine Chance. Ich habe die 7 D während dem Spiel immer mit ISO 2500 oder 3200 verwendet, höher sollte man nicht unbedingt gehen. Das Rauschen der 5 D Mark II bei ISo 4000 ist deutlich geringer! Dafür schlägt sich der AF (der deutlich mehr Wählmöglichkeiten als die 5er bietet) sehr gut. Ich muss mich zwar erst noch an die neue Kamera gewöhnen und noch etwas an der Einstellung der AF-Details arbeiten, aber dier Ergebnisse waren schon sehr zufriedenstellend fürs erste Mal.
Xherdan Shaqiri gegen Milos Adamovic.
unbearbeitetes 7D-Bild bei ISO 3200; Blende 3,2; 1/800s
100%-Ausschnitt
Valentin Stocker erzielt das Tor zum 1:0 – leider war der Pfosten im Weg.
Atan Cagdas freut sich über das 1:0, Torschütze Valentin Stocker ist noch in Trance.
Basler Torjubel beim 1:0.
100%-Ausschnitt
Benjamin Huggel setzt sich mit einem gezielten Handschlag zum Hals zur Wehr.
Federico Almerares ist hypnotisiert
Der Griff in die hintere Hosentasche von Terje Hauge bedeutet nichts Gutes für Aleksandr Erokhin.
David Almerares wird von Torwart Vladislav Stoyanov regelwidrig von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß gegen Benjamin Huggel vereitelt der Torwart aber.
Swiss Indoors 2009 – Montag
BASEL (mek). Kleine Diashow zum ersten Tag beim ATP 500er Turnier Davidoff Swiss Indoors in der Basler St. Jakobshalle.
- Timing mit der 5D Mark II
- Massage auf dem Centre Court
- Klug positionierte TV-Leute beim Empfang für Montserrat Caballé – An die Fotografen in der einzigen Fotologe am Centre Court wurde nicht gedacht.
- Montserrat Caballé in ihrem Element
- Roger Federer
- Das gewohnte Bild
- Die Eröffnungszeremonie auf dem Centre Court
- Roger Federer schlägt in seiner Heimat auf
- Rainer Schüttler machte sich vergeblich lang
Europea League: FC BASEL vs AS ROM
BASEL (mek). Im ersten Gruppenspiel der neu gegründeten UEFA Europa League hat der FC Basel gestern Abend die AS Roma mit 2:0 (1:0) besiegt. Carlitos (11.) brachte den Gastgeber durch einen Distanzschuss früh in Führung und der eingewechselte Almerares (87.) sorgte mit seinem Solo für den Endstand. Eine für Fotografen unschöne Neuheit waren dabei die erstmals eingesetzten Schiedsrichter zwischen Tor und Eckfahne (jeweils auf der rechten Seite vom Tor, wenn man dahinter sitzt). Bei jedem Eckball und bei jeder Strafraumszene versperrte der Unparteiische den Fotografen zumindest teilweise die Sicht, bzw. stand immer genau im Weg. Außerdem dürfen die neuen Hilfsschiedsrichter (anders als die Linienrichter) auch ins Feld hinein laufen…
Ich habe bei der Partie zum ersten Mal meine Canon EOS 5D Mark II bei einem höherklassigen Fußballspiel am langen Tele ausprobiert und wurde weder vom AF, noch von der Ausbeute (trotz der reduzierten fps im Vergleich zur “Einser”) nicht enttäuscht. Es kommt eben einfach auf das richtige Timing an. Mit dem 300er ist es allerdings etwas kurz, so dass ich den 1,4 Konverter den kompletten Abend im Einsatz hatte. Also 420mm bei einer Offenblende von 4, wobei ich meistens auf 4,5 oder 5 abgeblendet habe und die ISO-Anzeige auf 4000 oder 5000 stand. Die Strafraumszenen sind mit der Canon EOS 1 D Mark II und dem 70-200mm entstanden.
Hier ein paar Ergebnisse – teilweise etwas gecroppt – aber dafür sind bei 21 MP auch genügend Reserven:
- Römische Legionäre
- Schiedsrichterassistent auf seinem neuen Posten
- Carlitos jubelt mit Safari und stocker über das 1:0
- Fanjubel nach dem 1:0, Taddei (11) ärgert sich
- Marco Streller
- Marco Streller vs. Marco Motta
- Stefano Guberti vs. Carlitos
- Carlitos vs. Mirko Vucinic
- Valentin Stocker und Alex Frei
- Trainer Thorsten Fink
- Rom gerät ins Straucheln
- Seitfallzieher von Marco Streller an die Latte
- Federico Almerares trifft zum 2:0 gegen Julio Sergio
- Federico Almerares aus dem Häusschen nach seinem Tor
Eine Woche voller Fußballspiele
BASEL/FREIBURG (mek). Hier ist eine kleine Fotoauswahl meiner drei höherklassigen Fußballtermine der letzten Woche.
Europa League Qualifikation Basel vs. Reykjavik 3:1
Isländische Abwehrarbeit
Kung-Fu
Alex Frei jubelt über das 1:0…
…und trifft per Elfmeter zum 3:1-Endstand
1. Bundesliga Freiburg vs. Hamburg 1:1
Der SC Freiburg ist zurück in der 1. Liga

eine gewisse Ähnlichkeit?

und kleine Unterschiede bei der Darstellung der Meinung über das 1:1-Unentschieden
Länderspiel Schweiz vs. Italien 0:0



Viele Zweikämpfe – keine Tore

dafür Frust auf beiden Seiten.
Wenigstens die neuen Linienrichterinnen hoben die Stimmung
und Herr Lippi war nicht gerade fotoscheu.
Das Ende einer GROSSen Ära
BASEL (mek). Am Freitagabend ging im Basler St. Jakobpark mit dem letzten Saisonspiel der Super League zwischen dem FC Basel und YB Bern gleichzeitig die zehnjährige Trainerlaufbahn von FCB-Coach Christian Gross zu Ende. Der FC Basel verlor am Ende einer schwachen Saison nicht nur das Spiel mit 0:3, sondern auch noch den zweiten Tabellenrang an die Berner. Ich war mit der Kamera vor Ort und habe den letzten Auftritt sowohl auf die Speicherkarte, als auch auf meinen Notizblock festgehalten und einen Artikel für “Die Oberbadische” darüber geschrieben:

0:3 – der Abschied von Christian Gross beim FC Basel / Wechsel in die Bundesliga?
Von Kristoff Meller Basel. Eigentlich war am Freitag um 22.07 Uhr alles wie immer, als der Schlusspfiff im St.Jakobspark ertönte. Der Basler Trainer Christian Gross klatschte mit Betreuern und Spielern auf der Ersatzbank ab und ging anschließend auf direktem Weg durch die Senftube in die Stadionkatakomben, als wäre es ein ganz normales Ligaspiel.
Keine Tränen, kein Blumenstrauß zum Abschied. Nur die Standing-Ovations und der große Applaus der 27 526 Zuschauer trotz der 0:3-Schlappe des FC Basel im letzten Saisonspiel gegen Young Boys Bern. In der Muttenzer Kurve prangte das Plakat mit der Aufschrift danke für das GROSSe Jahrzehnt und die Kameraleute rund um den winkenden Fußballlehrer mit einem leichten Grinsen im Gesicht, ließen die Situation besonders wirken.
Als aus den Lautsprechern Tougher than the rest von Bruce Springsteen erklang, so wie es sich der FCB-Coach für seinen letzten Abgang gewünscht hatte, war die Hauptperson des Abends in seinem dunklen Anzug mit rot-blauem Tuch in der Brusttasche und braunen Lederschuhen schon nicht mehr auf dem Rasen. Ich habe den Spielern eine Flasche Champagner spendiert und mich für die wunderbare Zeit bedankt, erklärte der Zürcher. Währenddessen lief auf der Videoleinwand noch einmal die Sequenz des winkenden Trainers in Zeitlupe.
Einen großen Abschied hatte Christian Gross nach zehn gemeinsamen Jahren im Vorfeld abgelehnt. Nach der kurzfristigen Entlassung und der spürbaren Kluft zwischen Vereinsführung und Trainer wäre es bloß eine Inszenierung gewesen. Die FCB-Präsidentin Gigi Oeri hatte schon das Champions-League Finale in Rom der Entlassungs-Pressekonferenz vorgezogen und auch am Freitagabend erhob sie sich nur beim Einmarsch der Teams von ihrem Schalensitz auf dem Balkon. Manchmal muss man unpopuläre Entscheidungen treffen, es gibt eben Situationen, in denen man spürt, dass nicht mehr zu erreichen ist, kommentierte Oeri die Entscheidung in einem Telefoninterview mit der Basler Zeitung aus Rom.
Unverständlich bleibt jedoch die im Dezember getätigte Vertragsverlängerung bis 2011, obwohl schon zuvor nicht mehr alles im Dreieck Trainer-Vorstand-Mannschaft passte. So kassiert der scheidende Trainer wohl eine größere Abfindung für seinen Rauswurf.
Keine Pokale, keine Champions-League und nur der dritte Ligaplatz. Nachdem Christian Gross auch von der Leinwand verschwunden war, ging der Applaus der Fans in ein großes Pfeifkonzert für die Mannschaft über. Die Enttäuschung beim erfolgsverwöhnten Club vom Rheinknie war mit Händen zu greifen. Die abgelaufenen Saison war die schlechteste seit acht Jahren. Die enttäuschende Abschiedsvorstellung der FCB-Akteure für ihren Trainer passte da perfekt ins Bild.
Es ist ein Schluss, den ich mir natürlich gerne anders gewünscht hätte, sagte Gross, dessen Draht zu seinen Spielern am Ende seiner Amtszeit teilweise unterbunden schien.
Vier Meisterschaften, vier Pokalsiege und zwei Champions-League-Teilnahmen erlangte der wohl erfolgreichste Schweizer Clubtrainer mit seinen Schützlingen. Doch auch die schwache Saison 2000/2001 sowie das verlorene Meisterfinale gegen Zürich und die gewalttätigen Ausschreitungen im Anschluss, sind traurige Höhepunkte seiner Ära. Es überwiegen aber bei weitem die positiven Momente, betonte Gross auf seiner letzten Pressekonferenz. Es war eine emotionale und intensive Zeit, in einer wunderbaren Stadt, bei einem wunderbaren Klub mit fantastischen Fans.
Zuvor sorgte beim FCB-Trainer nur das 0:1 durch Baykal in der 50. Minute nochmals für eine Gefühlsregung. Die beiden anderen Gegentreffer nahm Gross resignierend hin und verharrte wie versteinert in seiner Coaching-Zone.
Das Kapitel FC Basel ist für Christian Gross abgeschlossen und seine Zukunft sei völlig offen, hielt sich der arbeitslose Übungsleiter bedeckt. Gross wird jedoch bereits mit mehreren Bundesliga-Klubs in Kontakt gebracht und deutete an, sich auf weitere spannende Lebensjahre zu freuen. Es war wohl nicht das letzte Mal, dass der 54-Jährige an der Seitenlinie stand.
Ins Berner Stade de Suisse fährt der Mann mit der Glatze als Markenzeichen auf jeden Fall bald wieder. YB-Trainer Wladimir Petkovic überreichte dem Musikfan bei seiner letzten Pressekonferenz nämlich zwei Karten für das Bruce Springsteen-Konzert am 30. Juni. Vielleicht kann Gross dann endlich sein Lieblingslied Tougher than the rest in voller Länge im Stadion genießen.
Weitere Fotos:
Einmarsch zum letzten Spiel:
Vor dem Anpfiff:

Die Muttenzer Kurve inklusive Gross-Plakate (rechts und links oben) beim Anpfiff:
Der letzte Gang in Richtung Spielfeld nach der Halbzeitpause:

Frust nach dem Gegentor zum 1:0 für Bern:
Der Schlusspfiff – Verabschiedung der Spieler und Betreuer bei der Ersatzbank:
Gruß an die Fans:

und dann schnell in die Kabine:
Die letzte Pressekonferenz:
Das letzte Interview:




























































































