Wolfsschlucht am Westweg

Die Wolfsschlucht bietet neben Grillstellen, kleine Höhlen und jede Menge Möglichkeiten für kleine und größere Entdecker

KANDERN (mek) – Freizeitparks und Schwimmbäder sind geschlossen, auf Spielplätzen ist es schwer, den coronabedingt notwendigen Abstand zu anderen Kindern und Familien zu halten, also was tun mit dem Nachwuchs am Wochenende? Ab in den Wald natürlich! Denn der hat jede Menge zu bieten – insbesondere wenn man einen Abstecher in die Wolfsschlucht bei Kandern unternimmt, die auf der letzten Etappe des bekannten Westwegs (Pforzheim – Basel) liegt.

Klettermöglichkeiten, Höhlen, Feuerstellen: Der natürliche Abenteuerspielplatz mit seinen Felsformationen und großen Bäumen lässt keine Wünsche offen. Nur Wölfe haben unsere Jungs keine entdeckt, dafür aber gleich mehrere Mäuse. Ein echter Tipp für die ganze Familie – außer vielleicht am Sonntagnachmittag.

Feuerwerk statt Fasnachtsfüür

Lörrach – „In Stette gits kei Fasnachtsfüür, s wird nüt v’rbrennt, kei Schrank, kei Tür, e Füürwerk gits us Tradition, für d’Muetter, Vatter un de Sohn, in Stette…“ Mit einem rund fünfminütigen Feuerwerk am Buck hat die Stettemer Fasnachtsfüür-Gemeinschaft am Sonntagabend weite Teile der Bevölkerung überrascht. Statt der sonst üblichen Schiiebe flogen Feuerwerkskörper durch den Nachthimmel, um den Winter auszutreiben.

Menschenansammlungen vermeiden

Das Feuerwerk durfte aber im Vorfeld nicht aktiv im Internet oder über die Zeitungen beworben werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Das war eine der Auflagen der Stadtverwaltung für die Erlaubnis. Lediglich die direkten Anwohner im Wohngebiet „Auf Eggen“ wurden auf das Feuerwerk hingewiesen.

„Bitte jo nit uffe renne“

Die Nachricht, dass es wenigstens ein Feuerwerk gibt – wenn es schon kein Fasnachtsfüür geben darf – sprach sich allerdings auch ohne offizielle Bewerbung im Vorfeld herum. Per Smartphone wurde sogar eine auf Alemannisch gedichtete anonyme Ankündigung verbreitet, die explizit darum bat, „diesjohr bitte jo nit uffe renne“. So erfuhr auch ich im Vorfeld bereits vom geplanten Feuerwerk und wusste, wann ich wo zu sein hatte, um das Feuerwerk gut in den Fokus zu bekommen. Von Obertüllingen, das am gegenüberliegenden Hang liegt, hatte man einen tollen Blick. Leider war das kleine Spektakel schnell wieder vorbei.

Jakobsweg und Alpensicht fast vor der Haustüre

LÖRRACH (mek). Es muss – gerade in Zeiten der Corona-Pandemie – nicht immer die große Ferne sein… der herbstliche Tüllinger Berg (Ötlingen, Wiiwegli, Daurhütte…) gestern Nachmittag mit toller Fernsicht auf die Alpen und Nahsicht auf das große Roche-Bauprojekt in Basel.

Und was viele gar nicht wissen: Neben dem viel begangenen Westweg führt auch der Jakobsweg über den Tüllinger Berg. Denn der Pilgerpfad entspricht zwischen Freiburg und Basel genau der Route des Markgräfler Wiiweglis.

Everesting an der Hohen Möhr

SCHOPFHEIM (mek). „Everesting“ liegt – spätestens seit sehr viele Wettkämpfe für Läufer und Radfahrer coronabedingt abgesagt wurden – total im Trend.

Everesting ist eigentlich ganz simpel: Das Ziel ist es, die Höhenmeter des Mount Everest – also 8848 Meter – während einer Fahrt bzw. eines Laufs an einem frei wählbaren Anstieg zu absolvieren. Wo dies geschieht, ist also völlig egal – vom Weinberg bis zum Alpengipfel.

Radfahrer Christian Beeretz hat sich für seinen Everesting-Versuch mit dem Mountainbike am vergangenen Samstag die Hohe Möhr, ein 988,8 Meter hoher berg in der Nähe von Schopfheim im Schwarzwald ausgesucht.

Mindestens 15 Mal musste er dafür den Anstieg von Hausen im Wiesental bis zum Turm auf der „Möhr“ absolvieren.

Keine leichte Spazierfahrt, zumal auch die Abfahrt auf teils technischen Trails kaum Zeit zum Erholen bot. Für die Verpflegung stand unterwegs ein Auto in der Mitte des Anstiegs bereit und am Gipfel warteten tagsüber zahlreiche Freunde und die Familie.

Los ging es kurz nach Mitternacht und die letzten Höhenmeter sammelte er wieder in der Dunkelheit. Am Ende hat er es dennoch geschafft.

Ich habe diese ganz besondere „Trainingseinheit“ früh morgens und am Nachmittag mit der Kamera begleitet. Glücklicherweise hatte ich aber ein E-Bike, um mit dem ganzen Equipment mitradeln zu können.

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