Feuerwerk statt Fasnachtsfüür

Lörrach – „In Stette gits kei Fasnachtsfüür, s wird nüt v’rbrennt, kei Schrank, kei Tür, e Füürwerk gits us Tradition, für d’Muetter, Vatter un de Sohn, in Stette…“ Mit einem rund fünfminütigen Feuerwerk am Buck hat die Stettemer Fasnachtsfüür-Gemeinschaft am Sonntagabend weite Teile der Bevölkerung überrascht. Statt der sonst üblichen Schiiebe flogen Feuerwerkskörper durch den Nachthimmel, um den Winter auszutreiben.

Menschenansammlungen vermeiden

Das Feuerwerk durfte aber im Vorfeld nicht aktiv im Internet oder über die Zeitungen beworben werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Das war eine der Auflagen der Stadtverwaltung für die Erlaubnis. Lediglich die direkten Anwohner im Wohngebiet „Auf Eggen“ wurden auf das Feuerwerk hingewiesen.

„Bitte jo nit uffe renne“

Die Nachricht, dass es wenigstens ein Feuerwerk gibt – wenn es schon kein Fasnachtsfüür geben darf – sprach sich allerdings auch ohne offizielle Bewerbung im Vorfeld herum. Per Smartphone wurde sogar eine auf Alemannisch gedichtete anonyme Ankündigung verbreitet, die explizit darum bat, „diesjohr bitte jo nit uffe renne“. So erfuhr auch ich im Vorfeld bereits vom geplanten Feuerwerk und wusste, wann ich wo zu sein hatte, um das Feuerwerk gut in den Fokus zu bekommen. Von Obertüllingen, das am gegenüberliegenden Hang liegt, hatte man einen tollen Blick. Leider war das kleine Spektakel schnell wieder vorbei.

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