Fotografie zwischen Schwarzwald, Vogesen und Jura

Lokales – Kultur

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Waldbrand im Hauinger Forst

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Lörrach-Hauingen (mek) – Ein Waldbrand hat sich am Samstagabend oberhalb des Hauinger Schützenhauses auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern entwickelt. Rund 70 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen waren vor Ort. Die Feuerwehr hatte die offenen Flammen zwar gegen 20 Uhr gelöscht, allerdings gab es noch zahlreiche Glutnester im Boden und die Wasserversorgung in dem unwegsamen Gelände gestaltete sich schwierig.

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Der Wald ist für April extrem trocken: „Die oberen 20 bis 30 Zentimeter des Waldbodens sind ausgetrocknet“, hatte Forstbezirksleiter Bernhard Schirmer erst in unserer Samstagsausgabe gewarnt. Dazu liegt noch viel altes, trockenes Laub am Boden. Entsprechend hoch sei die Waldbrandgefahr. Nur wenige Stunden später musste die Lörracher Feuerwehr schon ausrücken.

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„Einen Waldbrand dieses Ausmaßes habe ich in Lörrach noch nicht erlebt“, sagte Stadtkommandant Manuel Müller vor Ort im Gespräch mit unserer Zeitung. Und die große Herausforderung dabei: die Wasserversorgung. Denn mitten im Wald oberhalb des Adlernestweges am Rande des Soormatttals gibt es kein Hydrantennetz.

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Das Wasser wurde aus einem Teich hinter dem Schützenhaus gepumpt und anschließend per Schlauchleitung über mehrere Tank- und Löschgruppenfahrzeuge mehrere hundert Meter den Berg hochgepumpt.

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Das Feuer war am frühen Abend auf einem schwer zugänglichen Plateau ohne Wege ausgebrochen und hatte sich zunächst schnell im trockenen Unterholz ausgebreitet. „Zum Glück hat es nur am Boden gebrannt, sonst wäre es heftig geworden“, sagte ein Feuerwehrmann im Einsatz. Dennoch waren die Brandschäden durch die Flammen an den Bäumen laut Müller am Sonntag bis zu vier Meter hoch sichtbar.

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Mit einer Drohne verschaffte sich der Einsatzleiter gemeinsam mit seinen Kollegen einen Überblick von oben, um den Einsatz zu koordinieren und die Brandherde zu lokalisieren. Unterstützt wurden die Abteilungen aus Hauingen, Brombach, Haagen und Lörrach von den Kollegen aus Maulburg und Weil am Rhein, die laut Müller über spezielles Gerät und Ausbildung zur Bekämpfung von Waldbränden verfügen. „Wir löschen nur, sie kreisen das Feuer ein und haben auch spezielle Löschrucksäcke mit 20 Liter Tanks“, erklärte der Stadtkommandant.

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Bis 22 Uhr wurden letzte Glutnester im Waldboden gelöscht, anschließend fand laut Müller alle zwei Stunden eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera durch die Abteilung Hauingen statt. Um 9 Uhr am Sonntag war der Einsatz schließlich beendet.

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Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Er knickte in dem schwierigen Gelände um und musste von den anwesenden Rettungssanitätern ins Krankenhaus gebracht werden, so der Kommandant.

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Nun ermittelt die Polizei die Ursache. Nach ersten Erkenntnissen fanden am Rande des betroffenen Gebietes am Samstag tagsüber Waldarbeiten statt. Spaziergänger sind in diesem Bereich hingegen eher keine unterwegs. Allerdings hat der Werkhof laut Müller bereits im ganzen Stadtgebiet festgestellt, dass uneinsichtige Bürger Alternativen zu den derzeit aufgrund der Corona-Verordnung gesperrten Grillstellen suchen. Das könne angesichts der Trockenheit schnell gefährlich werden. Zudem wüssten viele Waldbesucher nicht, dass in Baden-Württemberg vom 1. März bis 31. Oktober ein allgemeines Rauchverbot im Wald gilt.


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Das Postgebäude ist Geschichte

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Trümmerlandschaft mitten in der Stadt

 

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Der letzte Postschriftzug fällt…

LÖRRACH (mek). Das Lörracher Postgebäude zwischen Rathaus und Palmstraße ist seit heute endgültig Geschichte. Die Entkernung begann bereits im Februar, Mitte März klaffte das erste große Loch im damals noch verschneiten Betonklotz und gab bislang unbekannte Blickwinkel und Ansichten auf das neue Steigenberger Hotel oder die Bonifatiuskirche frei. Nach und nach verschwand das zwischen 1971 und 1974 erbaute Gebäude, das der so genannten brutalistischen Architektur zugerechnet wurde.

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Imposantes Schauspiel für die Zaungäste

 

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Der Blick von oben

Bis zum heutigen Freitag nun hatte sich die Freiburger Spezialfirma Walter Keune Bau gleich mit mehreren großen Abrissbaggern soweit vorgearbeitet, dass nur noch ein kleiner Gebäuderest an der Palmstraße übrig geblieben war, der am Nachmittag ebenfalls abgetragen wurde. Nun sind nur noch Haufen aus Schutt, Betonresten, Müll, Metallresten und Co. übrig geblieben.

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Brutalistische Architektur: das Betonmonster kurz nach Beginn der Abrissarbeiten

Unterdessen hat sich die derzeit größte Baustelle in der Stadt in den vergangenen Monaten zu einem Besuchermagnet entwickelt: Zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang verfolgten teils ganze Gruppen die Arbeiten. Für die Zeitung „Die Oberbadische“ und auch aus eigenem Interesse habe ich imposante Baustelle mitten in der Stadt regelmäßig mit der Kamera besucht und den Abriss aus unterschiedlichen Perspektiven dokumentiert. Hier präsentiere ich nun eine Auswahl der vergangenen Monate.


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Kulturnacht 2018 „Löwe“

Kulturnacht Lörrach - Weil am Rhein
LÖRRACH/WEIL AM RHEIN (mek). Unter dem Motto „2 Städte, 1 Nacht, 12 000 Meter Kultur“ veranstaltete das gemeinsame Oberzentrum der Städte Weil am Rhein und Lörrach am Freitag zum zweiten Mal eine Kulturnacht. Entlang einer städteverbindenden Linie vom Vitra Design Museum bis Brombach wurden 27  Orte mit mehr als 50 kulturellen Aktionen und Angeboten bespielt.

Kulturnacht Lörrach - Weil am Rhein

Kulturnacht Lörrach - Weil am Rhein

Das abwechslungsreiche Programm umfasste Bildende Kunst, Musik, Poetry Slam, Theater, Tanz, Comedy und auch etwas Sport. Außerdem gab es reichlich Gelegenheit zum Mitmachen. Shuttle-Busse verbanden im 20-Minuten-Takt die Spielorte in Lörrach und Weil am Rhein. Ich war für die Zeitungen „Die Oberbadische“, „Weiler Zeitung“ und die Stadt Lörrach mit der Kamera dabei. Eine ausführliche Reportage meiner Kollegin Veronika Zettler mit meinen Fotos ist HIER erschienen.

 

 


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Briefe, Bunker und Beton

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Ein zurückgelassenes Telefon im Luftschutzraum 


Rund 44 Jahre nach der Eröffnung wird das Postgebäude an der Palmstraße in den kommenden Wochen Stück für Stück dem Erdboden gleich gemacht. Die Mieter ziehen in diesen Tagen aus, viele Räume stehen bereits leer. Doch in den Katakomben des Betonriesen schlummern noch so manche Relikte aus Zeiten des Kalten Krieges.

Von Kristoff Meller

Lörrach. Es riecht modrig. Die radioaktive Leuchtfarbe an den Wänden erstrahlt im Schein der Taschenlampe, daneben stehen verwaiste Etagenfeldbetten ohne Matratzen und säckeweise chemische Einwegtoiletten. Im Kellergeschoss des zwischen 1971 und 1974 erbauten Postgebäudes befanden sich nicht nur über Jahre Kühlräume und die Kantine der Post sowie in den letzten Jahren ein Möbellager und Flächen diverser Fachbereiche des Landratsamtes sondern auch mehrere Luftschutzräume.

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Alles gelb: der Eingang in einen der Luftschutzräume

Die gelbe, dicke Tür  zum „Personenschutzraum 0.39“ ist weitläufig mit schwarz-gelben Streifen markiert und lässt sich nur schwer öffnen. Dahinter befinden sich triste, enge Betonräume. Angelegt in Zeiten des Kalten Krieges – um gegen Atomangriffe gewappnet zu sein – sind die Räume für jeweils 50 Personen schon vor Jahren  größtenteils geleert worden. Die Vorstellung, dass hier im Ernstfall 50 Personen auf engstem Raum ausharren sollten, wirkt beklemmend.

Nur einzelne Gegenstände wie ein graues Telefon mit Wählscheibe auf dem Boden, die Funksprechanlage an der Wand und eine Infotafel für das Verhalten im „Krisen-, Spannungs- oder Verteidigungsfall“ sind noch als stille Zeugen einer vergangenen Zeit übrig geblieben. „Bei Schutzraumbetrieb sind alle Türen und Klappen  sowie Rot gekennzeichneten Zu- und Abluftarmaturen zu schließen“, ist dort unter anderem zu lesen.

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Die letzten Feldhochbetten im Luftschutzbunker

Frischluft notfalls per Handkurbel

Das Lüftungsgerät lässt sich laut Infotafel auch ohne Strom per Handkurbel antreiben. Es sieht noch funktionstüchtig aus, im Notausstieg zur Erdoberfläche Richtung Sarasinweg steht hingegen knöchelhoch das Wasser.

Trocken bleiben die Füße in den großen Lagerräumen und weitläufigen Fluren des Kellergeschosses. Diese hatte das Landratsamt zuletzt über viele Jahre ebenso wie Teile der Stockwerke­ über der Erde als Mieter genutzt. Die Registratur nahm dabei den meisten Platz in Anspruch, wie Christiane Valerius-Mahler vom Kreisarchiv erklärt.

 

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Der Ausgang zur Treppe in der Tiefgarage ist nicht zu übersehen. 

„In den Anfangsjahren war es hier noch total leer, da haben wir in einem Raum immer Tennis gespielt“, erinnert sich der ehemalige Post-Mitarbeiter Günter Waßmer im Gespräch mit unserer Zeitung. Er kam 1972 zur Post und hat sogar „Super 8“-Filmaufnahmen der sportlichen Pausenbetätigung. Nun erinnern in den geräumten Gängen nur noch einzelne Zettel mit dem großen „T“ oder ein einsamer Kabelverzweiger an die Vergangenheit.

Kreisarchivar Oliver Uthe und Christiane Valerius-Mahler haben  vor der Räumung das Gebäude und das Leben darin mit vielen Fotos für die Nachwelt dokumentiert. Obwohl das Landratsamt nie Eigentümerin des Gebäudes war. Ursprünglich war das Haus im Besitz der Bundespost, später wurde es Eigentum des  Investors Bernard Dov Widerker, der nun das „Lö“ bauen lassen wird. Die Eröffnung des neuen Wohn- und Geschäftshauses ist für das Frühjahr 2020 geplant.

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Beispiel des brutalistischen Architekturstils: das Postgebäude

Vertreter der brutalistischen Architektur

Dafür wird der Betonriese in den nächsten Monaten (siehe Infokasten) dem Erdboden gleich gemacht. Ihn ereilt damit das gleiche Schicksal wie viele ähnliche Gebäude gleichen Baustils. Denn das Haus ist laut Oliver Uthe ein Vertreter für die brutalistische Architektur der 1950er- bis 1970er-Jahre.

Der Begriff bezieht sich dabei nicht auf das Wort „brutal“, sondern auf  den französischen Ausdruck für Sichtbeton („béton brut“), wie das Deutsche Architekturmuseum im Zusammenhang mit einer aktuellen Ausstellung erklärt. „SOS Brutalism – Save The Concrete Monsters!“ („rettet die Betonmonster“) heißt diese.

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Mit bunter Farbe aufgehübschte Betonmauern

Sie setzt sich für den Erhalt der Gebäude ein und befasst sich genauer mit dem Stil. Brutalistische Architektur zelebriere „das Rohe, die nackte Konstruktion“ und sei enorm fotogen, schreibt das Museum. Und weiter: „Viele sehen darin jedoch Betonmonster, über die man leidenschaftlich streiten kann. Die oft spektakulär-expressiven Bauten entstanden in einer Zeit der Experimente und des gesellschaftlichen Aufbruchs. Heute droht etlichen der Abriss.“

Zeitplan: Abriss und Postumzug
Der Rückbau  des Postgebäudes soll rund vier Monate dauern und Ende Januar beginnen. Zunächst wird das Gebäude entkernt, danach die Hülle abgebrochen. Allen Mietern wurde zum 31. Januar gekündigt. Die Arbeiten für den Neubau „Lö“ starten im August.

Der Artikel ist am Samstag, 27. Januar, in den Print-Ausgaben des Verlagshauses Jaumann (Die Oberbadische, Weiler Zeitung und Markgräfler Tagblatt) erschienen.

 


Lörracher Weihnachtscircus 2017

Lörracher Weihnachtscircus 2017

Das Duo Ferrandino mit ihrer eindrucksvollen Rollschuh-Show

LÖRRACH (mek). Bauernhoftierdressur, Rollschuh-Akrobatik, Trapez-Nummern oder  Clown Pom-Pom vom Ungarischen Nationalcircus – Der Lörracher Weihnachtscircus gastiert derzeit bereits zum 19. Mal auf dem Messegelände beim Grüttpark und bietet noch bis zum 7. Januar eine „weihnachtliche Zirkusgala auf höchstem Niveau“ mit insgesamt 22 internationalen Artisten. Für die Oberbadische durfte ich das Programm fotografieren. Hier kommt eine Auswahl aus dem rund zweeinhalbstündigen Programm:

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Shannon Frank am Schwungtrapez

 

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Willy Lauenburger lässt einen Hund durch die Luft fliegen.

 

 


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Alicia Keys bei der Baloise Session

Baloise Session 2017 Basel - Alicia Keys - Ira May (Support)

BASEL (mek). Die US-amerikanische Soul- und R&B-Sängerin Alicia Keys ist in diesem Jahr der Top-Act bei der Baloise Session in der Messehalle Basel und gleich zweimal zu hören. Am gestrigen Mittwoch durfte die Baslerin Ira May den Abend als Support eröffnen und ich war für den Schwarzwälder Boten mit der Kamera vor Ort, heute steht mit Annie Goodchild erneut zunächst eine regionale Sängerin auf der Bühne.

Baloise Session 2017 Basel - Alicia Keys - Ira May (Support)

Hier kommen einige Fotos des ersten Konzertabends:


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Basel und die Herbstmesse

Basel - Herbstmesse 2017

Das Basler Münster mit dem Riesenrad, das sich im Rhein spiegelt.

BASEL (mek). Seit Samstag ist wieder Herbstmesse, Herbschtmäss oder einfach Mäss in Basel. Die Tradition dieses Jahrmarktes reicht bis ins Mittelalter zurück. Heute dominieren aber vor allem die großen Fahrgeschäfte auf dem Messe-, Barfüsser-, Münster- und Petersplatz sowie auf der Rosentalanlage und dem Kasernenareal.

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Wie ein lilafarbenes Laserschwert leuchtet eines Fahrgeschäfte bei der Kaserne

 

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Mond, Münster und Riesenrad

Vor allem das Riesenrad auf dem Münsterplatz sowie die Attraktionen rund um die Kaserne sind weit über die Dächer der Stadt sichtbar und bieten so Gelegenheit, in den Abendstunden einmal ein paar etwas andere Stadtansichten zu fotografieren. Außerdem fährt die Münsterfähre während der Messezeit bis in die Dunkelheit – leider ist es an Bord zu wacklig, um Langzeitbelichtungen zu machen…


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Burg Rötteln im Herbst

 

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Blick vom Bergfried auf die Burganlage, Lörrach, Basel und Jura im Hintergrund

LÖRRACH (mek). Sie ist ganzjährig ein beliebtes Fotoziel und das Wahrzeichen von Lörrach: die Burg Rötteln. Doch im Herbst ist der Besuch der vor 1259 entstandenden Burg direkt am Westweg besonders schön und lohnenswert – dann färben sich die Laubbäume rund um die Burgruine in den buntesten Farben und bieten tolle Fotomotive. Das perfekte Oktoberwetter am Sonntagnachmittag habe ich für einen Besuch genutzt.

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Mit einer Länge von 300 Metern und einer Breite von 30 Metern ist sie laut Homepage „eine der größten und imposantesten Burgruinen Südbadens“. Der Röttelnbund Haagen kümmert sich seit 1926 um die Anlage, um die Ruine vor dem baulichen Zerfall zu bewahren.

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Der Röttelnbund verfügt laut Burgvogt Uwe Gimpel über rund 650 Mitglieder (Stand 2016), doch nur etwa 20 Aktive investieren rund 8000 Arbeitsstunden im Jahr, um „das Wahrzeichen Lörrachs“ zu erhalten, das jährlich von rund 50 000 zahlenden und vielen weiteren Gästen besucht wird. Nach ihrer Zerstörung im 17. Jahrhundert sei die Ruine als Baustofflager für die Stadt genutzt worden, bis sich „einige Haagener mit Herzblut und Zeit“ 1926 ihrer angenommen hätten und den Röttelnbund gründeten.

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Besonders ist laut Gimpel die heutige Besitzverteilung der Burganlage: Während die Unterburg mit der Burgschenke, die derzeit geschlossen ist, bald aber einen neuen Pächter bekommen soll, in städtischem Besitz ist, gehört die Oberburg dem Land. Der Röttelnbund arbeite mit beiden eng zusammen.


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„James Blond – ein Agent ist nicht genug“

Theater in den Bergen 2017 - James Blond
HÄG-EHRSBERG (mek). Nach „Das kalte Herz“ im vergangenen Jahr zeigt das „Theater in den Bergen“ um Arnd Heuwinkel und Antonia Tittel in diesem Herbst die rund vierstündige, unterhaltsame Inszenierung „James Blond – ein Agent ist nicht genug“.

Theater in den Bergen 2017 - James Blond

Wie beim Landschaftstheater üblich, müssen die Zuschauer – rund 200 pro Vorstellung – von Szene zu Szene mit ihrem Klappstuhl wandern, vor dem großen Showdown gibt es eine Pause am alten Schulhaus von Ehrsberg mit Kuchen, Wienerle und Co.

Theater in den Bergen 2017 - James Blond

Bei der Premiere am vergangenen Samstag hatten die Veranstalter großes Wetterglück: Pünktlich zum Abmarsch zur ersten Szene auf einer Wiese mit tollem Blick auf Belchen und den Südschwarzwald zogen die Regenwolken weiter. Danach gab es überwiegend blauen Himmel mit Sonnenschein, gute Unterhaltung und am Ende ein begeistertes Premieren-Publikum.

Theater in den Bergen 2017 - James Blond

Eine ausführliche Kritik zum Stück gibt es HIER – weitere Aufführungen finden am 23., 24. September, 7., 8., 14., 15., 21., 22. Oktober statt.


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Stimmen-Festival 2017 – Marktplatzkonzerte

Stimmen-Festival 2017 - Tom Odell und Konni Kass (Support) auf dem Marktplatz Lörrach
LÖRRACH (mek). Fünf Abende stand der Lörracher Marktplatz im Zentrum des Stimmen-Festivals: Chaka Khan, Tom Odell, ZZ Top, Grace Jones und Beginner begeisterten insgesamt rund 16000 Besucher. Ich war an allen fünf Abenden mit bis zu drei Kameras (inklusive Funkauslöser und Fisheye-Objektiv) vor Ort und habe im Schnitt zwischen 500 und 1000 Fotos pro Konzert geschossen.
Erfreulich dabei: Es war das erste Jahr seit langem, dass es keine Knebel-Fotoverträge oder ähnliches gab. Ganz im Gegenteil, die einzige Gruppe, die sich nicht an die gängige Regelung „3 songs no flash“ gehalten hat, war ZZ Top. Hier mussten wir schon nach zwei Songs aus dem Graben – ABER –  dafür durften wir für die drei Zugaben am Ende noch einmal in den Bühnengraben – Wahnsinn!

Hier kommt ein kleines „Best-of-Marktplatz 2017“:


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Eröffnung Steigenberger Hotel Stadt Lörrach

Steigenberger Hotel Stadt Lörrach - Einweihung

Steigenberger Hotel Stadt Lörrach - Einweihung

Steigenberger Hotel Stadt Lörrach - Einweihung
LÖRRACH (mek). Nachdem das Steigenberger Hotel Stadt Lörrach bereits seit Anfang des Monats die ersten Gäste beherbergt, wurde es heute Abend nun auch offiziell mit einer großen Feier und zahlreichen geladenen Gästen eröffnet. Ich war für die Zeitung ,,Die Oberbadische“ mit der Kamera dabei. Hier einige Impressionen des neuen 4-Sterne Superior Hotels mitten in Lörrach.


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26. Lörracher Stadtlauf

 

Lörracher Stadtlauf 2017

LÖRRACH (mek) Nach den Wetterkapriolen der vergangenen Jahre – in drei von fünf Fällen wurden die Teilnehmer nass, 2012 wurde der Lauf unterbrochen, 2013 sogar abgebrochen – hatte der Wettergott endlich wieder ein Einsehen mit den Lörracher Läufern: Die mehr als 3000 Sportler im Alter zwischen fünf und 80 Jahren beim 26. Stadtlauf konnten den Rundkurs in der Innenstadt am Donnerstagabend trockenen Fußes absolvieren.

Im Hauptlauf setzten sich die beiden Schweizer Ahmed El Jaddar (TV Riehen) und Astrid Leutert (Bern) durch. Hier einige Eindrücke des tollen Laufabends:

Noch mehr Fotos gibt es unter folgendem Link


Endlich: Wasserspiele im Hebelpark eröffnet!

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Die Redaktion der „Oberbadischen“ hat gestern gemeinsam mit einigen Mitarbeitern die Wasserspiele im Hebelpark in einem Akt bürgerschaftlichen Engagements eröffnet.

LÖRRACH (mek). Im vergangenen Jahr wurden die „Wasserspiele“ am Rande des sanierten Hebelparks im Zentrum von Lörrach von der Verwaltung angepriesen und mit denen auf dem Bundesplatz in Bern verglichen, doch bis jetzt kam noch kein einziger Wassertropfen aus dem Lörracher Boden. Darum hat sich unsere Redaktion gestern dazu entschieden, das selbst in die Hand zu nehmen. Ich war dabei für den fotografischen Teil zuständig. Mein Kollege Bernhard Konrad hatte nicht nur die Idee dafür, sondern hat der Stadverwaltung auch einen entsprechenden „Brief“ geschrieben:

Liebe Stadtverwaltung,

das Thema „Wasser“ ist ein zentrales Element des neu „gestalteten“ Hebelparks. Eine gute Entscheidung. Nicht umsonst hat der Philosoph Konfuzius gesagt: „Die Weisen erfreuen sich am Wasser.“

Er hat nicht gesagt: „Die Weisen erfreuen sich am Betonboden.“ Seit Wochen blinzeln viele Lörracher bei frühsommerlichen Temperaturen in den Park und fragen sich, wann die Kommune die Fontänen im Herzen der Stadt in Gang zu setzen gedenkt.

Frei nach dem Motto von John F. Kennedy: „Fragt nicht, was Eure Stadt für Euch tun kann – fragt, was Ihr für Eure Stadt tun könnt“ hat die Redaktion der „Oberbadischen“ deshalb gestern gemeinsam mit einigen Mitarbeitern die Wasserspiele in einem Akt bürgerschaftlichen Engagements eröffnet.

Es handelt sich hier also ausnahmsweise nicht um eine Performance von Tempus fugit, sondern um einen trockenen Hinweis ans Rathaus, sich gelegentlich zum Thema zu äußern. Wie lange noch wird der Park von dieser – nun ja… „reduzierten Ästhetik“ dominiert?

Wir erwarten von Euch weiß Gott nicht, dass Ihr über Wasser gehen könnt. Es würde völlig reichen, den Hahn zum Hebelpark aufzudrehen, oder zumindest die Bürger mal eben darüber zu informieren, wie’s denn so weitergeht mit dem Gestaltungsthema „Wasser“.

Mit Blick auf Karfreitag könnte man sagen: „Uns dürstet.“ Und mit der Freude auf Ostern verbinden wir die Hoffnung auf folgende zeitnahe Mitteilung: „Es ist vollbracht“.

Bernhard Konrad


Can Dündar: Lebenslang für die Wahrheit

Can Dündar im Werkraum Schöpflin in Lörrach-Brombach

Can Dündar vor dem Werkraum Schöpflin

Can Dündar im Werkraum Schöpflin in Lörrach-Brombach

LÖRRACH (mek). Can Dündar, der ehemalige Chefredakteur der regierungskritischen türkischen Tageszeitung „Cumhuriyet“, berichtete am Donnerstagabend im ausverkauften Werkraum Schöpflin in Brombach unter dem Titel „Lebenslang für die Wahrheit“ über die aktuelle Situation in der Türkei und insbesondere den dortigen Umgang mit der Pressefreiheit.

Can Dündar im Werkraum Schöpflin in Lörrach-Brombach

Der 55-Jährige war im November 2015 als Chefredakteur der ältesten Zeitung der Republik verhaftet worden, nachdem er über Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an syrische Extremisten berichtet hatte. Der Vorwurf: Spionage und Verrat von Staatsgeheimnissen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan stellte Strafanzeige und forderte lebenslange Haft.

Can Dündar im Werkraum Schöpflin in Lörrach-Brombach

Am 6. Mai 2016 wurde Dündar der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen für schuldig befunden und zu fünf Jahren und zehn Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Einen Mordanschlag vor dem Gericht in Istanbul überlebte er unverletzt.

Der Journalist legte Revision ein, weshalb das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Inzwischen lebt und arbeitet Dündar in Deutschland.