Fotografie zwischen Schwarzwald, Vogesen und Jura

Making Of – Equipment

Tourismusbroschüre für Rheinfelden/Schweiz

Die Titelseite der Broschüre

Die Titelseite der Broschüre

RHEINFELDEN/SCHWEIZ (mek). Qualität braucht eben Zeit. Das trifft auch auf die neue Tourismusbroschüre der Stadt Rheinfelden/Schweiz zu. Bereits im April waren wir an zwei Samstagen mit einer Familie in der sehenswerten Altstadt und an einigen anderen Orten im Städtchen am Rhein unterwegs, um einen Familienausflug  fotografisch zu inszenieren. Beim ersten Termin war das „Aprilwetter“ noch gegen uns. Alle 20 Minuten wechselten sich blauer Himmel und Regen mit viel Wind und dunklen Wolken ab. Der Himmel wäre höchstens als Hintergrund für eine düstere Fotoreportage zu gebrauchen gewesen. Deswegen arbeiteten wir einige Indoor-Motive ab und hofften auf den zweiten Termin. Eine Woche später hatten wir deutlich mehr Glück und konnten bei T-Shirt-Wetter und toller Frühlingsstimmung super fotografieren.

Erinnerungsfoto am Rheinufer

Erinnerungsfoto am Rheinufer

Unterwegs in der Altstadt - Foto: Stéphanie Berthoud

Unterwegs in der Altstadt – Foto: Stéphanie Berthoud

Die entstandenen Bilder wurden zusammen mit Fotos von traditionellen und jährlichen Festen und Veranstaltungen sowie diversen Textabschnitten zu einer 20-seitigen Broschüre kombiniert. Diese steht seit vergangener Woche online zum Download bereit und ist auch vor Ort verfügbar.

Der Artikel zur Geschichte wurde mit Fotos vom Rathaus-Innenhof und dem Besuch im Museum illustriert.

Die Fotos vom Stadtrundgang wurden gleichmäßig mit den vorhandenen Imagefotos gemischt

Die Fotos vom Stadtrundgang wurden gleichmäßig mit den vorhandenen Imagefotos gemischt

Szene im Straßencafe

Szene im Straßencafe

Warten auf das Glockenspiel

Warten auf das Glockenspiel – Foto: Stéphanie Berthoud

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Laufschuhe – die etwas andere Porträtserie

LÖRRACH (mek). Durch mein großes Hobby haben sich in meinem Schuhregal einige Laufschuhe angesammelt. Jeder von ihnen ist etwas anders und mit jedem hatte ich meine ganz unterschiedlichen Erlebnisse. Sie haben mich durch Matsch und Schnee genauso wie über Asphalt, Fels und Waldboden getragen. Ich habe mit ihnen schnelle und langsame  Trainingseinheiten absolviert, bin in vier Ländern und mehrere Marathons in ihnen gelaufen. Einige sind noch fast neu – einer sogar frisch aus dem Karton – bei anderen haben die vielen Kilometer hingegen schon deutliche Spuren hinterlassen. Sieben meiner Schuhe, die ich aktuell trage, habe ich mit ihrem jeweiligen Kilometerstand porträtiert.

Asics DS Racer VII - Kilometerstand: 788 Kilometer

Asics DS Racer VII – Kilometerstand: 788 Kilometer

Salomon Speedcross 2 - Kilometerstand: 685 Kilometer

Salomon Speedcross 2 – Kilometerstand: 685 Kilometer

Asics Gel Tarther - Kilometerstand: 346 Kilometer

Asics Gel Tarther – Kilometerstand: 346 Kilometer

Salomon Crossmax - Kilometerstand: 408 Kilometer

Salomon Crossmax – Kilometerstand: 408 Kilometer

Brooks Pure Connect - Kilometerstand: 29 Kilometer

Brooks Pure Connect – Kilometerstand: 29 Kilometer

Asics DS Racer VIII - Kilometerstand: 1034 Kilometer

Asics DS Racer VIII – Kilometerstand: 1034 Kilometer

Salomon Speedcross 3 - Kilometerstand: 0 Kilometer

Salomon Speedcross 3 – Kilometerstand: 0 Kilometer

Die Fotos wurden dabei vor einem schwarzen Hintergrund platziert und dann zunächst schräg von der Seite fotografiert. Kamera war die Canon 5 D Mark II mit einer 85mm-Festbrennweite. Für das Licht habe ich einen Blitz direkt über den Schuh mit einem Spotvorsatz platziert, ein zweiter hat aus 45° von links indirekt in einen Schirm geblitzt. Außerdem war rechts neben dem Schuh noch ein Reflektor platziert, um das Licht vom Schirm aufzufangen (siehe Diagramm). Anschließend hab ich die Sohle separat fotografiert, dabei war der Blitz mit dem Spot oberhalb der Kamera platziert. Zum Schluss wurde alles am Computer zusammengefügt.

So sah der Aufbau für das Foto des Schuhs aus

So sah der Aufbau für das Foto des Schuhs aus


Rheinfelder Radrennen – Sonnenschein und Gopro-Onboard-Kamera

RHEINFELDEN (mek). Gestern Abend fand in Rheinfelden das 56. Radkriterium durch die Innenstadt statt. Bei bestem Wetter habe ich ein bißchen mit der Gopro Hero 2 herum gespielt und zum Glück zwei Freiwillige gefunden, welche die Kamera jeweils in ihrem Rennen „mitgenommen“ haben. Befestigt war sie an der Sattelstützte – leider war der zweite Fahrer auch der Sieger des Hauptrennens, weshalb ich lediglich Fotos vom Zweitplatzierten bekommen habe… Aber als erstes Fazit lässt sich sagen, dass die Bildqualität wirklich sehr gut ist, wenn man nah genug dran ist und genügend Licht zur Verfügung steht. Natürlich war ich aber auch rund um die Strecke mit den normalen Kameras, Objektiven und Blitzen im Einsatz. Hier mal eine Auswahl.


Olympia: Der Roboter macht die Fotos

In Zukunft wohl immer seltener - die normale per Funk ausgelöste Remote-Kamera

In Zukunft wohl immer seltener – die normale per Funk ausgelöste Remote-Kamera

LONDON (mek). Ferngesteuerte Kameras mit Funkauslösern („Remote Kameras“) werden von Fotografen schon seit vielen Jahren eingesetzt. Vor allem in der Sportfotografie entstehen so Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven oder von Orten, wo ein Fotograf während des Wettkampfs nicht sein kann.

Die Agentur Reuters dreht das Erfindungsrad für die Olympischen Spiele in London nun noch mal ein großes Stück weiter und benutzt „robo-cams“. Der Fotograf sitzt nur noch am Computer und verändert Brennweite, Blende und Ausrichtung der Kamera mittels Joystick – den Rest übernimmt der Roboter…

http://blogs.reuters.com/photographers-blog/2012/07/04/robo-cams-go-for-olympic-gold/