Fotografie zwischen Schwarzwald, Vogesen und Jura

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Und auf einmal wurde es dunkel…

Julian Schuster im Duell mit Milan Gajic

Julian Schuster im Duell mit Milan Gajic

LÖRRACH (mek). „Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten“ – Normalerweise, das Testspiel des SC Freiburg in der Länderspielpause gegen die Young Boys aus Bern im Lörracher Grüttparkstadion am Freitagabend war bereits nach 78 Minuten zu Ende. Die Partie musste zum Bedauern der 2200 Zuschauer aufgrund der kurz zuvor ausgefallenen Flutlichtanlage beim Spielstand von 2:1 abgebrochen werden. Dabei war fotografieren angesichts der Dämmerung und der ohnehin schwachen Beleuchtung nach dem Pausentee eine Herausforderung – ich sag nur ISO 12800 an der 5D Mark III für Belichtungszeiten von 1/500 bei Blende 2,8…

 

 

 

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Das Ende einer GROSSen Ära

BASEL (mek). Am Freitagabend ging im Basler St. Jakobpark mit dem letzten Saisonspiel der Super League zwischen dem FC Basel und YB Bern gleichzeitig die zehnjährige Trainerlaufbahn von FCB-Coach Christian Gross zu Ende. Der FC Basel verlor am Ende einer schwachen Saison nicht nur das Spiel mit 0:3, sondern auch noch den zweiten Tabellenrang an die Berner. Ich war mit der Kamera vor Ort und habe den letzten Auftritt sowohl auf die Speicherkarte, als auch auf meinen Notizblock festgehalten und einen Artikel für „Die Oberbadische“ darüber geschrieben:

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Kurzes und schmerzloses Ende einer Ära

0:3 – der Abschied von Christian Gross beim FC Basel / Wechsel in die Bundesliga?

Von Kristoff Meller Basel. Eigentlich war am Freitag um 22.07 Uhr alles wie immer, als der Schlusspfiff im St.Jakobspark ertönte. Der Basler Trainer Christian Gross klatschte mit Betreuern und Spielern auf der Ersatzbank ab und ging anschließend auf direktem Weg durch die Senftube in die Stadionkatakomben, als wäre es ein ganz normales Ligaspiel.

Keine Tränen, kein Blumenstrauß zum Abschied. Nur die Standing-Ovations und der große Applaus der 27 526 Zuschauer trotz der 0:3-Schlappe des FC Basel im letzten Saisonspiel gegen Young Boys Bern. In der Muttenzer Kurve prangte das Plakat mit der Aufschrift danke für das GROSSe Jahrzehnt und die Kameraleute rund um den winkenden Fußballlehrer mit einem leichten Grinsen im Gesicht, ließen die Situation besonders wirken.

Als aus den Lautsprechern Tougher than the rest von Bruce Springsteen erklang, so wie es sich der FCB-Coach für seinen letzten Abgang gewünscht hatte, war die Hauptperson des Abends in seinem dunklen Anzug mit rot-blauem Tuch in der Brusttasche und braunen Lederschuhen schon nicht mehr auf dem Rasen. Ich habe den Spielern eine Flasche Champagner spendiert und mich für die wunderbare Zeit bedankt, erklärte der Zürcher. Währenddessen lief auf der Videoleinwand noch einmal die Sequenz des winkenden Trainers in Zeitlupe.

Einen großen Abschied hatte Christian Gross nach zehn gemeinsamen Jahren im Vorfeld abgelehnt. Nach der kurzfristigen Entlassung und der spürbaren Kluft zwischen Vereinsführung und Trainer wäre es bloß eine Inszenierung gewesen. Die FCB-Präsidentin Gigi Oeri hatte schon das Champions-League Finale in Rom der Entlassungs-Pressekonferenz vorgezogen und auch am Freitagabend erhob sie sich nur beim Einmarsch der Teams von ihrem Schalensitz auf dem Balkon. Manchmal muss man unpopuläre Entscheidungen treffen, es gibt eben Situationen, in denen man spürt, dass nicht mehr zu erreichen ist, kommentierte Oeri die Entscheidung in einem Telefoninterview mit der Basler Zeitung aus Rom.

Unverständlich bleibt jedoch die im Dezember getätigte Vertragsverlängerung bis 2011, obwohl schon zuvor nicht mehr alles im Dreieck Trainer-Vorstand-Mannschaft passte. So kassiert der scheidende Trainer wohl eine größere Abfindung für seinen Rauswurf.

Keine Pokale, keine Champions-League und nur der dritte Ligaplatz. Nachdem Christian Gross auch von der Leinwand verschwunden war, ging der Applaus der Fans in ein großes Pfeifkonzert für die Mannschaft über. Die Enttäuschung beim erfolgsverwöhnten Club vom Rheinknie war mit Händen zu greifen. Die abgelaufenen Saison war die schlechteste seit acht Jahren. Die enttäuschende Abschiedsvorstellung der FCB-Akteure für ihren Trainer passte da perfekt ins Bild.

Es ist ein Schluss, den ich mir natürlich gerne anders gewünscht hätte, sagte Gross, dessen Draht zu seinen Spielern am Ende seiner Amtszeit teilweise unterbunden schien.

Vier Meisterschaften, vier Pokalsiege und zwei Champions-League-Teilnahmen erlangte der wohl erfolgreichste Schweizer Clubtrainer mit seinen Schützlingen. Doch auch die schwache Saison 2000/2001 sowie das verlorene Meisterfinale gegen Zürich und die gewalttätigen Ausschreitungen im Anschluss, sind traurige Höhepunkte seiner Ära. Es überwiegen aber bei weitem die positiven Momente, betonte Gross auf seiner letzten Pressekonferenz. Es war eine emotionale und intensive Zeit, in einer wunderbaren Stadt, bei einem wunderbaren Klub mit fantastischen Fans.

Zuvor sorgte beim FCB-Trainer nur das 0:1 durch Baykal in der 50. Minute nochmals für eine Gefühlsregung. Die beiden anderen Gegentreffer nahm Gross resignierend hin und verharrte wie versteinert in seiner Coaching-Zone.

Das Kapitel FC Basel ist für Christian Gross abgeschlossen und seine Zukunft sei völlig offen, hielt sich der arbeitslose Übungsleiter bedeckt. Gross wird jedoch bereits mit mehreren Bundesliga-Klubs in Kontakt gebracht und deutete an, sich auf weitere spannende Lebensjahre zu freuen. Es war wohl nicht das letzte Mal, dass der 54-Jährige an der Seitenlinie stand.

Ins Berner Stade de Suisse fährt der Mann mit der Glatze als Markenzeichen auf jeden Fall bald wieder. YB-Trainer Wladimir Petkovic überreichte dem Musikfan bei seiner letzten Pressekonferenz nämlich zwei Karten für das Bruce Springsteen-Konzert am 30. Juni. Vielleicht kann Gross dann endlich sein Lieblingslied Tougher than the rest in voller Länge im Stadion genießen.

Weitere Fotos:

Einmarsch zum letzten Spiel:mek_29mai09_169

Vor dem Anpfiff:mek_29mai09_013

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Die Muttenzer Kurve inklusive Gross-Plakate (rechts und links oben) beim Anpfiff:mek_29mai09_193

Der letzte Gang in Richtung Spielfeld nach der Halbzeitpause:mek_29mai09_076

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Frust nach dem  Gegentor zum 1:0 für Bern:mek_29mai09_coll

Der Schlusspfiff – Verabschiedung der Spieler und Betreuer bei der Ersatzbank:mek_29mai09_438

Gruß an die Fans:mek_29mai09_455

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und dann schnell in die Kabine:mek_29mai09_467

Die letzte Pressekonferenz:mek_29mai09_503

Das letzte Interview:mek_29mai09_103


EISHOCKEY WM – Letzter Teil

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BERN (mek). Trotz meiner heutigen Fotoweste mit Nummer 13, Regen und nur knapp über 3000 Zuschauern, ist die deutsche Mannschaft wenigstens bei ihrem letzten Auftritt bei der Eishockey-WM in Bern als Sieger vom Eis gegangen. Gegen die bereits vor der Partie als Absteiger in die B-Gruppe feststehenden Ungarn gab es einen schmeichelhaften 2:1-Erfolg. Deutsche Fans (siehe oben) waren in der Arena in Bern dennoch Mangelware.

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Überragend: Goalie Dimitri Pätzoldmek_04mai09_244

Bundestrainer Uwe Kruppmek_04mai09_221

Richtiger Jubel sieht anders aus: Torschütze Michael Bakos (22) jubelt über seinen Siegtreffermek_04mai09_156

Dimitri Pätzold nach dem Schlusspfiffmek_04mai09_440


Eishockey Weltmeisterschaft Teil II

BERN (mek). Nach einer blamablen Vorstellung beim letzten Gruppenspiel gegen Frankreich muss Deutschland nun ab morgen in der Abstiegsrunde antreten, bei der die Nationalmannschaft jedoch als Gastgeber der nächsten WM nicht absteigen kann.

Zuvor unterlag Gastgeber Schweiz in einem sehenswerten Spiel gegen Weltmeister Russland mit 2:4.

Die ausverkaufte Arena während dem Spiel Schweiz – Russland:mek_28apr09_111

Fans bei der Partie Schweiz – Russland:mek_28apr09_081

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Speicherkartenwechsel bei der Torkamera des IIHF-Fotografen in der Drittelpause:mek_28apr09_078

Tor für Russland:mek_28apr09_012

Großes Durcheinander beim Tor für die Schweiz:mek_28apr09_064

Das 1:0 für Frankreich:mek_28apr09_229

Der zum besten Deutschen gewählte Alexander Barta (Hamburg Freezers):mek_28apr09_412

Frustabbau:mek_28apr09_248

Wenn Blicke töten könnten…mek_28apr09_535

Nur Maskottchen Coolie sorgte für Stimmung hinter der deutschen Bank: mek_28apr09_339

Enttäuschung nach dem vorzeitigen Ausscheiden:mek_28apr09_328

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