Fotografie zwischen Schwarzwald, Vogesen und Jura

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Stimmenfestival: Maximo Park

Stimmen - Stimmenfestival 2013 - Maximo Park

„Pitsch, Patsch“ – der Marktplatz stand kurz vor Konzertbeginn teilweise unter Wasser.

LÖRRACH (mek). Ein heftiger Gewitterschauer vor Konzertbeginn, eine Kamera mit Wasserschaden, nur wenige Zuschauer und dennoch jede Menge gute Fotos – das ist die Bilanz des zweiten Marktplatzkonzerts beim Stimmenfestival in Lörrach. Nach „Young Rebel“ als Vorband rockte „Maximo Park“ die Bühne.

Stimmen - Stimmenfestival 2013 - Maximo Park

Paul Smith in Aktion

Leider reagierte mein kleines Wählrad neben dem Auslöser an der Canon EOS 5 D Mark II da schon nicht mehr, nachdem die Kamera etwas viel Wasser abbekommen hatte. Doch mit Hilfe der SET-Taste ließen sich ISO und Belichtungszeit glücklicherweise – wenn auch deutlich umständlicher – noch einstellen. Mittlerweile liegt sie auf dem Tisch zum Trocknen und funktioniert langsam wieder. Hier kommen ein paar Fotos von dem abwechslungsreichen Abend. Mehr gibt es HIER

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Video: Schule macht Zeitung 2013

LÖRRACH (mek). Unsere Zeitung „Die Oberbadische“ veranstaltet schon seit vielen Jahren die Aktion „Schule macht Zeitung“ in Kooperation mit der AOK Hochrhein-Bodensee und der Volksbank. Dabei beschäftigen sich Mittelstufenklassen verschiedenster Schultypen im Landkreis Lörrach rund vier Wochen lang mit den Themen Zeitung und Medien im Unterricht. Dafür erhalten sie täglich unsere Zeitung und haben außerdem die Möglichkeit uns Redakteure in die Klasse einzuladen oder uns im Verlag zu besuchen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Außerdem sollen die Schüler im Unterricht oder bei Exkursionen selbst Artikel schreiben, die wir dann auch auf Sonderseiten abdrucken.

Jedes Jahr findet außerdem eine Eröffnungsveranstaltung mit einer kleinen Präsentation, einem Interview unseres Chefredakteurs, einem Tanz oder ähnlichem statt. Am vergangenen Dienstag waren wir in der Theodor-Heuss-Realschule zu Gast. Ich habe dabei einige kurze Sequenzen mit der Canon EOS 7D gefilmt. Allerdings ohne professionelles Filmequipment wie Mikrofon, Filmstativ…. Ich hatte lediglich einen Manfrotto Magicarm zur Stabilisation dabei, ansonsten wurde alles „freihand“ gefilmt. Marcel Neidinger hat anschließend aus meinem Rohmaterial diesen kurzen Film geschnitten:


Laufen mit einer Spiegelreflexkamera?

Trainingslauf am Belchen (1414m) im Südschwarzwald mit Spiegelreflexkamera und Raidlight-Endurance-Rucksack.

Trainingslauf am Belchen (1414m) im Südschwarzwald mit Spiegelreflexkamera und Raidlight-Endurance-Rucksack.

LÖRRACH (mek). Vor einigen Wochen hat mich der französische Sportartikelhersteller Raidlight gefragt, ob ich ihr neues Sondermodell „Endurance Photo Pack“ – eine auf den ersten Blick eher unscheinbare, kleine und gepolsterte Tasche mit Reißverschluss sowie einem verstellbaren „Raumteiler“ – in Kombination mit verschiedenen Taschen beziehungsweise Rucksäcken testen möchte.

Das Raidlight Photo Pack bepackt mit Kamera und Objektiv

Das Raidlight Photo Pack bepackt mit Kamera und Objektiv

In das Photo Pack von Raidlight passt problemlos eine digitale Spiegelreflexkamera (z.B. Canon EOS 5 D Mark II oder Nikon 700) hinein. Der Batteriegriff kann allerdings aus Platzgründen nur verwendet werden, wenn kein zusätzliches Objektiv beziehungsweise Blitz in die Tasche gepackt wird. Ohne Batteriegriff passt neben die Kamera ein größeres Weitwinkel- oder Standardzoomobjektiv (z.B. Canon EF 16-35mm L 2,8 oder EF 24-70mm L 2,8, Nikon 24-70mm 2,8).

Das Raidlight Photo Pack bepackt mit Kamera+Batteriegriff und Blitzgerät

Das Raidlight Photo Pack bepackt mit Kamera+Batteriegriff und Blitzgerät

Das Photo Pack lässt sich dank dem mit Klettverschluss befestigten „Raumteiler“ flexibel an Objektiv und Kamera anpassen, wie es auch in normalen Fotorucksäcken funktioniert. Dank des Reißverschlusses lässt sich die Tasche fast komplett aufklappen und man kann das Equipment einfach und schnell entnehmen oder verpacken. Das Photo Pack lässt sich so theoretisch mit jeder x-beliebigen Tasche oder Rucksack kombinieren. Allerdings passen die Maße genau auf die Endurance-Hüfttasche oder die Fronttasche Equilibre von Raidlight. Letztere ist mit zahlreichen Raidlight-Laufrucksäcken kompatibel – ich hab die Tasche mit dem Endurance 14l-Rucksack getestet. Das Photo Pack lässt sich einfach in das große Fach der Endurance oder Equilibre einsetzen.

Das Raidlight Photo Pack in der Endurance-Hüfttasche

Das Raidlight Photo Pack in der Endurance-Hüfttasche

Bevor nun der eigentliche Testbericht folgt, noch eines vorne weg: Als Fotograf sehe ich in der Freizeit und gerade beim Laufen in der Natur oftmals tolle Motive und ärgere mich, dass ich keine gute Kamera dabei habe. Denn manche Lichtstimmungen oder Situationen lassen sich mit dem Smartphone oder einer kleinen Kompaktkamera nur schwer einfangen. Wer als Läufer aber eine professionelle Fotoausrüstung durch den Wald oder sogar ins Gebirge mitnehmen möchte, sollte über eine ordentliche Grundkondition verfügen und das Laufen mit schwerem Rucksack gewöhnt sein.

Auf dem Weg zu Kybfelsen bei Freiburg mit Kamera und Rucksack

Auf dem Weg zu Kybfelsen bei Freiburg mit Kamera und Rucksack

Ich bin seit Jahren mit Fotorucksack zum Wandern in den Alpen unterwegs und habe stets versucht, die Ausrüstung und damit das Gewicht auf ein Minimum zu beschränken. Doch selbst wer „nur“ eine Spiegelreflexkamera, ein professionelles Weitwinkel- und ein Teleobjektiv (z.B. Canon EF 70-200mm L 2,8) sowie ein Blitzgerät mitnimmt, hat beim Wandern schon ordentlich Gewicht zu tragen.

Unterwegs im Wald mit Endurance-Hüfttasche und Kamera

Unterwegs im Wald mit Endurance-Hüfttasche und Kamera

Für das reguläre Lauftraining, einen Wettkampf oder eine Mehrtagestour ist das sicherlich nicht zu empfehlen. Schließlich benötigt man auch noch Flüssigkeit, Verpflegung und Bekleidung. Wer jedoch eine Tageswanderung mit leichtem Gepäck machen möchte oder als Fotograf professionelle Aufnahmen in der Natur machen will und darum vom Auto bis zur Location nur einige Kilometer zurücklegen muss, für den eignet sich die in den folgenden Zeilen beschriebene Ausrüstung.

Unterwegs im Wald mit Endurance-Hüfttasche und Kamera

Unterwegs im Wald mit Endurance-Hüfttasche und Kamera

Photo Pack mit Endurance-Hüfttasche:

Dies ist die ideale Kombination, wenn man mit wenig Gepäck beziehungsweise Foto-Equipment auskommt und keine großen Strecken zurücklegen muss. Denn wenn die Hüfttasche und die beiden Seitenfächer (eigentlich für Trinkflaschen vorgesehen) voll bepackt, lässt sich die Tasche aufgrund des hohen Gewichts nicht mehr ruhig fixieren. So lange man nur die Kamera und ein Objektiv in der Tasche hat und beispielsweise noch eine leichte Regenjacke in einem der beiden Trinkflaschenfächer, ist das Gewicht kein Problem, man zieht den Hüftgurt schön fest und die Tasche wippt nur leicht am Rücken mit. So lassen sich problemlos fünf bis zehn Kilometer zurücklegen, um beispielsweise tolle Landschaftsaufnahmen vom Hausberggipfel zu machen.

Die Kamera einfach nur auf den Boden gelegt

Die Kamera einfach nur auf den Boden gelegt

Einmal habe ich jedoch noch ein Blitzgerät, ein kleines Stativ und zwei Funkauslöser für die Kamera mitgenommen, um mich unterwegs selbst zu fotografieren. Berghoch war das kein Problem, aber als ich wieder bergab gelaufen bin und auch bei höherem Tempo auf flachen Stücken, musste ich die Tasche festhalten, weil sie zu stark hoch und runter wippte. Auf zusätzliche Trinkflaschen sollte man natürlich verzichten, außer man ist nur gehend unterwegs.

Passt alles in die Endurance-Hüfttasche: Canon EOS 7D mit EF 16-35mm 2,8, Pocket Wizards, Kabel und kleinem Stativ

Passt alles in die Endurance-Hüfttasche: Canon EOS 7D mit EF 16-35mm 2,8, Pocket Wizards, Kabel und kleinem Stativ

Photo Pack mit Equilibre-Fronttasche:

Die Equilibre-Fronttasche wird mittels zweier Schnellverschlüsse an die Schultergurte des Rucksacks befestigt. Zusätzlich wird der Bauchgurt des Rucksacks durch einen Hohlraum in der Equilibre-Fronttasche geführt, um die Tasche zu stabilisieren. Raidlight hat diese Fronttasche schon länger in Angebot und viele Ultraläufer verwenden die Kombination bereits sehr begeistert. Nun soll das Photo Pack darin Platz finden. Für Fotografen die mit sehr leichtem Gepäck unterwegs sein müssen, um beispielsweise einen Berglauf zu fotografieren und die Kamera stets griffbereit haben möchten – ohne den Rucksack ausziehen zu müssen – eine gute Idee.

Unterwegs im Wald mit Rucksack und der Equilibre-Fronttasche

Unterwegs im Wald mit Rucksack und der Equilibre-Fronttasche

Das Photo Pack passt wie bei der Endurance-Hüfttasche optimal hinein und dank vieler kleiner Nebenfächer und dem zusätzlichen Stauraum im Rucksack lassen sich ohne Probleme weitere Objektive, Blitze, Akkus, Speicherkarten oder auch ein Stativ (das an der Halterung für die Stöcke angebracht werden kann) transportieren. So wird aus der Kombination Equilibre-Fronttasche und Endurance 14l-Rucksack ein sehr leichter Fotorucksack. Allerdings funktioniert das nur, so lange man nur bergauf läuft oder eher als Speedhiker/Wanderer unterwegs ist. Wenn die Kamera und Objektiv oder anderes schweres Gepäck in der Equilibre-Fronttasche verstaut sind, gerät diese beim Joggen stark in Schwingung, das stört beim Laufen.

Unterwegs im Wald mit Rucksack und der Equilibre-Fronttasche

Unterwegs im Wald mit Rucksack und der Equilibre-Fronttasche

Ich habe deswegen unterwegs umgeladen und das Raidlight Photo Pack im Endurance 14l-Rucksack untergebracht, ebenso wie die beiden zusätzlichen Blitze, das Stativ und weitere Kleinteile. Stattdessen habe ich in der Equilibre-Fronttasche meine Regenjacke, Müsliriegel, Taschentücher etc. verstaut – also schweres Gepäck auf den Rücken, leichtes Gepäck nach vorne. Dann bleibt die Tasche selbst bei hoher Geschwindigkeit bergab relativ ruhig an ihrem Platz.

Photo Pack mit Endurance 14l-Rucksack:

Weil ich aber unbedingt mit einer professionellen Kamera in den Bergen laufen (!) wollte, habe ich einen weiteren Test mit einer auf das Nötigste reduzierten Kameraausrüstung, Wetterschutz, Verpflegung und einer mit 1,5 Liter Wasser gefüllten Trinkblase absolviert.

Am Kybfelsen oberhalb von Freiburg mit dem Endurance-Rucksack und Kamera

Am Kybfelsen oberhalb von Freiburg mit dem Endurance-Rucksack und Kamera

Die Equilibre-Fronttasche blieb daheim und ich habe folgende Ausrüstung nur in den Endurance 14l-Rucksack gepackt:

Raidlight Photo Pack mit Canon EOS 5 D Mark II und Canon EF 16-35mm L 2,8 L USM, dazu ein Manfrotto 709B Digi Stativ, die Raidlight-Trinkblase mit 1,5 Liter Wasser, eine leichte Regenjacke, drei Müsliriegel, Mütze zum Überziehen und Armlinge.

Auf dem Weg zum Belchen mit dem Endurance-Rucksack

Auf dem Weg zum Belchen mit dem Endurance-Rucksack

Damit bin ich im Südschwarzwald von Neuenweg im Kleinen Wiesental (722m) auf den Belchen (1414m) auf schmalen Trampelpfaden und Waldwegen gelaufen und wieder zurück. Die Strecke betrug immerhin 11,5 Kilometer und rund 650 Höhenmeter bergauf. Natürlich musste ich so jedes Mal anhalten und den Rucksack absetzen, wenn ich ein Foto machen wollte, aber dafür war das Laufen kein Problem. Durch die gute Polsterung des Endurance-Rucksacks spürt man das Gewicht kaum und im Photo Pack ist die Foto-Ausrüstung sicher verstaut. Außerdem wollte ich schließlich laufen und nicht nur die ganze Zeit fotografieren – auch wenn es dort oben tolle Aussichten und Motive gibt.

Trainingslauf am Belchen mit Endurance-Rucksack

Trainingslauf am Belchen mit Endurance-Rucksack

Fazit:

Das Photo Pack von Raidlight ist eine sehr leichte und praktische Möglichkeit, um eine professionelle Kamera beim Laufen mitzuführen. Wer damit längere Strecken laufen möchte, sollte das Photo Pack aber im Rucksack verstauen. So lässt sich außerdem eine etwas größere Ausrüstung transportieren. Der Transport in der Endurance-Hüfttasche eignet sich eher für kürzere Strecken. Die Equilibre-Tasche sollte nicht für den Transport beim Laufen, sondern nur beim Gehen verwendet werden. Die Equilibre-Tasche kann aber als Stauraum für leichtere Ausrüstung genutzt werden, wenn der Rucksack aufgrund der umfangreichen Kameraausrüstung bereits voll ist.


Outdoor-Fotorucksack – Lowepro Photo Sport 200 AW

Trailrunning mit Rucksack - kein Problem

Trailrunning mit Rucksack - kein Problem

LÖRRACH (mek). „Boarden und fotografieren. Joggen und fotografieren. Biken und fotografieren. Sportler die Geschwindigkeit lieben, keinen unnötigen Ballast transportieren, aber auch nicht darauf verzichten möchten, jederzeit den Moment festhalten zu können — sie werden die Bewegungsfreiheit mit Lowepro’s Photo Sport 200 AW lieben. Das 2-Fach Design bietet Platz für persönliche Dinge und die Kamera in einem separaten Fach“, so bewirbt Lowepro den LoweproPhoto Sport 200 AW

Blick ins leere Fotofach

Blick ins leere Fotofach

und mit Canon EOS 7D mit angesetzem EF 16-35mm und Blitz Speedlite 580 EX gefüllt

und mit Canon EOS 7D mit angesetzem EF 16-35mm und Blitz Speedlite 580 EX gefüllt

Seit rund zwei Monaten darf ich den Rucksack mein Eigen nennen und ich habe ihn mittlerweile ausgiebig beim Skifahren und Laufen getestet. Hier kommt nun ein ausführlicher (subjektiver) Testbericht:

Eines vorneweg: Der Photo Sport 200 AW ist kein reiner Fotorucksack und er bietet dementsprechend auch keinen Platz für große Mengen an Foto-Equipment. Doch egal ob beim Skifahren, Wandern oder Laufen – der Photo Sport 200 AW benimmt sich wie ein „normaler“, kleiner  Outdoor-Tagesrucksack, nur dass er eben dennoch eine Digitale Spiegelreflexkamera, ein Blitzgerät und ein Objektiv, oder zwei kleine Objektive statt Blitzgerät sicher aufnimmt. Auch ein Teleobjektiv (siehe Foto mit EF 70-200mm 2,8 L IS USM) lässt sich zusammen mit einer Kamera gut verstauen. Dann muss allerdings beides einzeln verpackt werden, was das Auspacken bis zur Funktionsbereitschaft natürlich deutlich verlängert.

Skifahren mit dem Lowepro Photo Sport 200 AW

Skifahren mit dem Lowepro Photo Sport 200 AW

Das Teleobjektiv EF 70-200mm 2,8 L IS USM passt hinein

Das Teleobjektiv EF 70-200mm 2,8 L IS USM im Kamerafach

Die Aufteilung der Fächer ist ansonsten ähnlich wie bei anderen Multisport-Rucksäcken. Neben dem Kamerafach im unteren Teil – mit seitlichem Zugang – lassen sich im von oben zugänglichen Hauptfach Dinge wie Regenschutz, Essen, Landkarte etc. verstauen. Ein separates, kleines Fach am Rückenteil bietet Platz für Kleinteile und besitzt außerdem eine Befestigung für einen Schlüsselbund. Im Deckel ist ebenfalls ein kleines Fach für Geldbeutel, Taschentücher, etc. vorhanden und im Bauchgurt befindet sich auf jeder Seite ebenfalls ein kleines Fach für Mobiltelefon, Müsliriegel oder Ersatzakkus und Speicherkarten. Im Boden ist ein Regenschutz versteckt und außerdem lässt sich in einem separaten Fach am Rücken eine Trinkblase unterbringen.

Der Rucksack von unten mit Halteschlaufen für Jacke oder Stativ sowie dem Regenschutz

Der Rucksack von unten mit Halteschlaufen für Jacke oder Stativ sowie dem Regenschutz

mit dem Lowepro Photo Sport 200 AW unterwegs

mit dem Lowepro Photo Sport 200 AW unterwegs

Zur Nutzung des Kamerafachs: Meine normale Ausstattung besteht aus Canon EOS 7 D oder EOS 5 D Mark II (jeweils ohne Batteriegriff) mit angesetzem EF 16-35mm 2,8 L USM und daneben der Speedlite 580 EX. Im oberen Fach habe ich außerdem das EF 70-200mm 2,8 L IS USM in einem Köcher zwischen Jacke und Essen im oberen Fach.

Beim Joggen bleibt das Tele aber aus Gewichtsgründen in der Regel daheim. Mein längster Lauf mit EOS 5 D Mark II, 16-35mm und 580 EX-Blitz sowie Jacke und Kleinzeug (der Rucksack wog insgesamt 6,5 Kilogramm) war 18 Kilometer lang. Das ist natürlich nur für geübte Läufer bzw. sportliche Fotografen möglich. Aber für ein kleines Fotoshooting unterwegs, oder wenige Kilometer abseits von Parkplätzen lässt sich für Läufer aber auch etwas mehr Gewicht bzw. Equipment transportieren, wie ich es HIER getestet habe.

Das gepolsterte Fach lässt sich auf die Größe des Equipments anpassen

Das gepolsterte Fach lässt sich auf die Größe des Equipments anpassen

Der Rucksack von oben mit kleinem Deckelfach und dem Zugang für die Trinkblase

Der Rucksack von oben mit kleinem Deckelfach und dem Zugang für die Trinkblase

FAZIT:

Der Lowepro Photo Sport 200 AW ist ein leichter und dennoch gut gepolsterter Outdoor-Rucksack für alle sportbegeisterten Fotografen. Natürlich lässt sich damit weder eine komplette Sportfotografen-Ausrüstung noch ein mobiles Fotostudio transportieren, doch die nötige „Grundausstattung“ für Reportage- und Reise-Fotografie findet darin sicher Platz. Trotzdem stört der Rucksack beim Sport nicht mehr als ein normaler Outdoor-Rucksack und ohne Verwendung der Trinkblase, hält sich das Gewicht in Grenzen. Ich weiß auf jeden Fall wer mich in Zukunft öfters beim Sport  – wenn auch nicht beim Marathon – begleiten wird.

Das Rückenpolster ist eher für schmalere Rücken, ist aber sonst sehr angenehm