Fotografie zwischen Schwarzwald, Vogesen und Jura

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Herzogenhorn – Herbstwanderung

Die letzten Meter bis zum Gipfel des Herzogenhorn mit toller Aussicht

Die letzten Meter bis zum Gipfel des Herzogenhorn mit toller Aussicht

TODTNAU (mek). Buntes Herbstlaub, strahlender Sonnenschein, spätsommerliche Temperaturen im Oktober und dazu auch noch etwas Alpensicht – perfekt für eine Herbstwanderung zwischen Gisiboden und Herzogenhorn im Schwarzwald. Hier kommen ein paar ganz frische Eindrücke von heute Vormittag.


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Wanderung durchs Reintal auf die Zugspitze

Das letzte Kletterstück

Das letzte Kletterstück zum Zugspitzgipfel

GARMISCH-PARTENKIRCHEN (mek). „Einmal ist keinmal…“ heißt es, also stand ich vergangene Woche gleich an zwei Tagen hintereinander auf dem höchsten Gipfel Deutschlands. Bevor ich am Samstag mit den Trail Maniaks in fünf Stunden vom Skistadion in Garmisch auf die Zugspitze hochgerannt bin KLICK, haben wir an den beiden Tagen davor die gleiche Route durchs Reintal erwandert und uns aber eine Übernachtung auf der Knorrhütte gegönnt.

Sonnenaufgang an der Knorrhütte

Sonnenaufgang an der Knorrhütte

Die wunderschöne 21 Kilometer lange Strecke führt vom Skistadion in Partenkirchen zunächst durch die Partnachklamm und anschließend durchs Reintal vorbei an der Bockhütte und der Reintalangerhütte, deren Wirt tibetische Gebetsfahnen über den Fluß gespannt hat. Danach beginnt der anstrengende Aufstieg durchs Geröll zur Knorrhütte, wo wir den Nachmittag in der Sonne verbrachten und beobachteten, wer da so alles den Berg hoch und runter läuft. Vom austrainierten Alpinisten bis zu Touristen in Sneakers, ohne Verpflegung und Orientierung (Nein, durchs Reintal kommt man nicht nach Ehrwald…) war alles dabei!

Schattenspiele

Schattenspiele

Früh am Morgen des zweiten Tages ging es dann nach einer erstaunlich erholsamen Nacht im Massenlager (Ohropax…) und einem kurzen Frühstück weiter in Richtung Gipfel. Nach dem ersten steilen Stück wird es kurz vor Sonnalpin wieder flacher und man quert einige Schneefelder, bevor der finale Anstieg durch ein steiles Geröllfeld und das mit Seilen gesicherte Felsstück auf einen wartet. Nach drei Stunden standen wir am frühen Vormittag auf dem höchsten Gipfel Deutschlands, der nicht gerade zu den Schönheiten zählt – total verbaut und schon vormittags drängen sich die Seilbahntouristen in Scharen auf dem Plateau. Um so mehr waren wir stolz, von ganz unten zu Fuß die Spitze erreicht zu haben.

endlich oben

endlich oben

Auf dem Weg zum Gipfelkreuz gilt es nochmal einen kleinen Klettersteig zu überwinden, für den man geeignetes Schuhwerk und Schwindelfreiheit mitbringen sollte. Für den Weg ins Tal haben wir dann die Eibsee-Seilbahn gewählt.


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Nebliger Sonnenaufgang am Belchen

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages

SCHÖNAU (mek). 50 Meter kleiner und es wäre heute nichts geworden mit den Sonnenstrahlen auf dem Gipfel des Belchens (1414m) – dem wohl schönsten Berg im Schwarzwald. Der zähe Nebel hing bis zum Belchenhaus und lediglich der benachbarte Feldberg (1493m) und die Alpen in der Ferne stachen aus dem Nebelmeer heraus. Dann guckte auf einmal die Sonne über der Nebelwand heraus, um wenige Minuten später wieder vom Nebel eingehüllt zu werden. Mal ein etwas anderer Sonnenaufgang auf dem Belchen.

Der Blick Richtung Feldberg - der Himmel verfärbt sich langsam

Der Blick Richtung Feldberg – der Himmel verfärbt sich langsam

Man hat sie erst gehört, bevor man sie gesehen hat...

Man hat sie erst gehört, bevor man sie gesehen hat…

Zu zweit hatten wir uns eine gute Stunde vor Sonnenaufgang an der Talstation auf den Weg nach oben gemacht und trafen zufälligerweise gleich nach dem Loslaufen auf eine kleine Gruppe Schneeschuhgänger von „Outdoorsports Stockfit„, die das gleiche Ziel hatten. So entschieden wir uns, nicht die alte Fahrstraße nach oben zu laufen, sondern der Gruppe durch den Bannwald zu folgen. Eine tolle Route, die zudem noch deutlich kürzer (und steiler) war. Der Schnee war dank einiger Schneeschuhtouren hart genug, damit wir auch mit normalen Wanderschuhen nicht einsanken. Kurz unterhalb vom Belchenhaus setzten wir dann zum Überholen an, um am Gipfel vor dem Sonnenaufgang noch Zeit für ein paar Fotos zu haben.


Sibirischkalter Sonnenuntergang im Schwarzwald

Sonnenuntergang am Belchen (1414m) im Schwarzwald

SCHÖNAU/BELCHEN (mek). Wir waren heute mit Kamera und warmen Klamotten zum Sonnenuntergang auf dem Belchen (1414m) im Schwarzwald. Im Auto an der Talstation hat es -17°C angezeigt. Oben am Gipfel mit Windböen war es deutlich kälter. Die Canon EOS 5 D Mark II hat dennoch problemlos funktioniert. Ich bin bei über 300 Fotos locker mit einem Akku ausgekommen, lediglich die LCD-Anzeige war etwas langsamer als sonst. Hier kommen ein paar Impressionen: