Fotografie zwischen Schwarzwald, Vogesen und Jura

Beiträge mit Schlagwort “nature

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Grand Ballon – Vogesen im Herbst

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Der Blick Richtung Vogesen-Hinterland kurz unterhalb des Gipfels

GRAND BALLON (mek). Mit 1424 Metern ist der Grand Ballon (Großer Belchen) der höchste Berg der Vogesen und bietet bei entsprechendem Wetter eine ähnliche gute Aussicht auf die Alpen und das Rheintal wie sein deutscher Namensvetter im Südschwarzwald. Gestern Vormittag haben wir das tolle Herbstwetter für einen kurzen Ausflug genutzt. Während das Rheintal und Basel unter den Wolken lagen, war der Blick Richtung Eiger, Mönch, Jungfrau und Co frei und auch der Belchen, Feldberg und Blauen im Schwarzwald schienen zum Greifen nahe. Auf dem Grand Ballon steht seit 1997 eine Radarstation, die den Flugzeugen beim Anflug auf den EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hilft.

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Der Herbst ist da – Schauinsland

Farbenfrohe Landschaft über dem Nebelmeer

FREIBURG (mek). Das Berggebiet um den Schauinsland ist berümt für seine Gipfel im Nebelmeer bei einer Inversionswetterlage – diese entstehen vor allem bei herbstlichen Hochdruckgebieten. Der Herbst ist also wohl oder übel im Schwarzwald angekommen, auch wenn sich die Blätter erst langsam färben und heute noch einmal T-Shirt-Wetter in der Höhe war. Hier ein paar Fotos von heute Nachmittag.

Der Blick aufs Nebelmeer

Tolle Aussicht

Kein Wind…

Ein Vorgipfel im Nebelmeer

Ein Vorgipfel im Nebelmeer


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Küchenschellen am Kaiserstuhl und Schwäne am Rhein

Küchenschelle mit Raureif im Morgenlicht

Küchenschelle mit Raureif im Morgenlicht

KAISERSTUHL/BREISACH (mek). Heute früh war ich am Kaiserstuhl bei Freiburg und anschließend in Breisach am Rhein mit der Kamera in Sachen Naturfotografie unterwegs. Zu Beginn des Frühling sprießt am Kaiserstuhl die (seltene) „Gewöhnliche Küchenschelle“ (Pulsatilla vulgaris) auf den Magerrasen des ehemaligen Vulkangebirges. Die feinen (fotogenen) Haare schützen die Blumen dabei vor dem Frost. In diesem Jahr sind die Frühlingsboten allerdings relativ spät dran und waren nur im windgeschützen Bereich zu finden. Dort kamen die Sonnenstrahlen allerdings erst weit nach Sonnenaufgang hin, aber dennoch kamen ein paar ganz nette Ergebnisse zustande.

Sonnenaufgang hinter dem Kaiserstuhl

Sonnenaufgang hinter dem Kaiserstuhl

Schwäne im Anflug

Schwäne im Anflug

Danach ging es noch für einen kurzen Abstecher zum Rhein. Auf der Höhe von Breisach warten auf der französischen Uferseite viele Schwäne, Enten und Möwen auf Ausflügler und Tagesgäste, welche die Tiere mit Brot versorgen. Allerdings haben es einige wohl übertrieben und gleich körbeweise Baguettes und Brotleibe am Ufer entsorgt. Doch neben Schwänen, Enten und Co ließ sich auch ein Nutria beziehungsweise „Biberratte“ (Myocastor coypus) das Baguette schmecken.

Nutria lässt sich das Baguette schmecken

Nutria lässt sich das Baguette schmecken

Hier kommt eine kleine Fotoauswahl:


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Nebliger Sonnenaufgang am Belchen

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages

SCHÖNAU (mek). 50 Meter kleiner und es wäre heute nichts geworden mit den Sonnenstrahlen auf dem Gipfel des Belchens (1414m) – dem wohl schönsten Berg im Schwarzwald. Der zähe Nebel hing bis zum Belchenhaus und lediglich der benachbarte Feldberg (1493m) und die Alpen in der Ferne stachen aus dem Nebelmeer heraus. Dann guckte auf einmal die Sonne über der Nebelwand heraus, um wenige Minuten später wieder vom Nebel eingehüllt zu werden. Mal ein etwas anderer Sonnenaufgang auf dem Belchen.

Der Blick Richtung Feldberg - der Himmel verfärbt sich langsam

Der Blick Richtung Feldberg – der Himmel verfärbt sich langsam

Man hat sie erst gehört, bevor man sie gesehen hat...

Man hat sie erst gehört, bevor man sie gesehen hat…

Zu zweit hatten wir uns eine gute Stunde vor Sonnenaufgang an der Talstation auf den Weg nach oben gemacht und trafen zufälligerweise gleich nach dem Loslaufen auf eine kleine Gruppe Schneeschuhgänger von „Outdoorsports Stockfit„, die das gleiche Ziel hatten. So entschieden wir uns, nicht die alte Fahrstraße nach oben zu laufen, sondern der Gruppe durch den Bannwald zu folgen. Eine tolle Route, die zudem noch deutlich kürzer (und steiler) war. Der Schnee war dank einiger Schneeschuhtouren hart genug, damit wir auch mit normalen Wanderschuhen nicht einsanken. Kurz unterhalb vom Belchenhaus setzten wir dann zum Überholen an, um am Gipfel vor dem Sonnenaufgang noch Zeit für ein paar Fotos zu haben.