Fotografie zwischen Schwarzwald, Vogesen und Jura

Beiträge mit Schlagwort “wald

Bild

Waldbrand im Hauinger Forst

MEK_0488

Lörrach-Hauingen (mek) – Ein Waldbrand hat sich am Samstagabend oberhalb des Hauinger Schützenhauses auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern entwickelt. Rund 70 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen waren vor Ort. Die Feuerwehr hatte die offenen Flammen zwar gegen 20 Uhr gelöscht, allerdings gab es noch zahlreiche Glutnester im Boden und die Wasserversorgung in dem unwegsamen Gelände gestaltete sich schwierig.

MEK_0484

Der Wald ist für April extrem trocken: „Die oberen 20 bis 30 Zentimeter des Waldbodens sind ausgetrocknet“, hatte Forstbezirksleiter Bernhard Schirmer erst in unserer Samstagsausgabe gewarnt. Dazu liegt noch viel altes, trockenes Laub am Boden. Entsprechend hoch sei die Waldbrandgefahr. Nur wenige Stunden später musste die Lörracher Feuerwehr schon ausrücken.

MEK_0432

„Einen Waldbrand dieses Ausmaßes habe ich in Lörrach noch nicht erlebt“, sagte Stadtkommandant Manuel Müller vor Ort im Gespräch mit unserer Zeitung. Und die große Herausforderung dabei: die Wasserversorgung. Denn mitten im Wald oberhalb des Adlernestweges am Rande des Soormatttals gibt es kein Hydrantennetz.

MEK_0400

Das Wasser wurde aus einem Teich hinter dem Schützenhaus gepumpt und anschließend per Schlauchleitung über mehrere Tank- und Löschgruppenfahrzeuge mehrere hundert Meter den Berg hochgepumpt.

MEK_0408

Das Feuer war am frühen Abend auf einem schwer zugänglichen Plateau ohne Wege ausgebrochen und hatte sich zunächst schnell im trockenen Unterholz ausgebreitet. „Zum Glück hat es nur am Boden gebrannt, sonst wäre es heftig geworden“, sagte ein Feuerwehrmann im Einsatz. Dennoch waren die Brandschäden durch die Flammen an den Bäumen laut Müller am Sonntag bis zu vier Meter hoch sichtbar.

MEK_0393

Mit einer Drohne verschaffte sich der Einsatzleiter gemeinsam mit seinen Kollegen einen Überblick von oben, um den Einsatz zu koordinieren und die Brandherde zu lokalisieren. Unterstützt wurden die Abteilungen aus Hauingen, Brombach, Haagen und Lörrach von den Kollegen aus Maulburg und Weil am Rhein, die laut Müller über spezielles Gerät und Ausbildung zur Bekämpfung von Waldbränden verfügen. „Wir löschen nur, sie kreisen das Feuer ein und haben auch spezielle Löschrucksäcke mit 20 Liter Tanks“, erklärte der Stadtkommandant.

MEK_0487

Bis 22 Uhr wurden letzte Glutnester im Waldboden gelöscht, anschließend fand laut Müller alle zwei Stunden eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera durch die Abteilung Hauingen statt. Um 9 Uhr am Sonntag war der Einsatz schließlich beendet.

MEK_0456

Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Er knickte in dem schwierigen Gelände um und musste von den anwesenden Rettungssanitätern ins Krankenhaus gebracht werden, so der Kommandant.

MEK_0437

Nun ermittelt die Polizei die Ursache. Nach ersten Erkenntnissen fanden am Rande des betroffenen Gebietes am Samstag tagsüber Waldarbeiten statt. Spaziergänger sind in diesem Bereich hingegen eher keine unterwegs. Allerdings hat der Werkhof laut Müller bereits im ganzen Stadtgebiet festgestellt, dass uneinsichtige Bürger Alternativen zu den derzeit aufgrund der Corona-Verordnung gesperrten Grillstellen suchen. Das könne angesichts der Trockenheit schnell gefährlich werden. Zudem wüssten viele Waldbesucher nicht, dass in Baden-Württemberg vom 1. März bis 31. Oktober ein allgemeines Rauchverbot im Wald gilt.


Bild

FUQRS – Radcross Rührberg

Crossrennen Rührberg 2017

RÜHRBERG (mek). Schnee, Singletrails , Suppe, Stockbrot und jede Menge schnelle Velofahrer gab es heute beim Radcross der FUQRS (Freiburger Umland Querfeldein Renn Serie) auf dem Rührberg. Eine tolle Sache:


Bild

Laufrunde Alpiner Pfad

Trailrunning Alpiner Pfad, Feldberg/Schwarzwald

FELDBERG (mek). Der Alpine Pfad am Feldberg/Schwarzwald gilt unter Wanderern als Geheimtipp, dass sich der nicht mehr gepflegte Steig durch Bannwaldgebiet – mit kleinen Kletterstellen, umgestürzten Bäumen, Bachläufen und anderen Nettigkeiten – auch für eine Laufrunde eignet, haben wir heute Vormittag erfolgreich bewiesen. Allerdings hatte ich die Spiegelreflexkamera, Weitwinkelobjektiv und Blitz dabei, so dass wir aufgrund diverser Fotostopps nicht wirklich schnell vorankommen. Aber an einem so schönen Herbsttag in so einer Landschaft ist das Durchschnittstempo wirklich zweitrangig…


Einzelbild: Zwischen den Jahreszeiten

Der erste Schnee mischt sich mit den bunten Herbstblättern

Der erste Schnee mischt sich mit den bunten Herbstblättern

LÖRRACH (mek). Der Winter kommt – oder zumindest ein kleiner Vorgeschmack. Seit gestern vermischen sich bei uns Herbst und Winter und zaubern an manchen Stellen eine tolle Mischung aus den beiden Jahreszeiten. Leider hatte ich beim Laufen nur die kleine Gopro Hero2 dabei, mit der Spiegelreflex wäre ich aber vermutlich nur noch von Motiv zu Motiv gelaufen.


Sonnenaufgang auf dem Belchen

NEUENWEG (mek). Vor wenigen Wochen waren wir schon zum Sonnenuntergang auf dem Belchen, heute haben wir die Sonne hingegen von der anderen Seite langsam hinter den Alpen aufsteigen sehen. Von Neuenweg im Kleinen Wiesental  sind wir um kurz vor 7 Uhr losgelaufen, um den Sonnenaufgang noch rechtzeitig von ganz oben zu sehen. Die Zeit war angesichts einiger Fotostops etwas knapp kalkuliert, aber es hat gerade noch so gereicht. Außerdem waren ganz oben rund um das Gipfelkreuz schon reihenweise Fotostative aufgestellt, so dass wir es vorzogen, den roten Feuerball ein kleines Stück unterhalb des Gipfels zu begrüßen.


Indian Summer im Schwarzwald – Nonnenmattweiher

Das im Sommer zum Grillen und Baden genutzte Ufer spiegelt sich im See

Das im Sommer zum Grillen und Baden genutzte Ufer spiegelt sich im See

NEUENWEG (mek). Der Herbst ist in vollem Gange und die Wälder werden von Tag zu Tag bunter. Heute Vormittag haben wir deswegen dem Naturschutzgebiet rund um den Nonnenmattweiher einen Besuch abgestattet. Der See ist „ursprünglich als Karsee durch einen Gletscher in der Eiszeit entstanden, war aber wohl schon im Mittelalter verlandet und von einem Hochmoor und anmoorigen Weiden eingenommen. Der Aufstau als Mühlenweiher für talab liegende Mühlen im Jahre 1758 diente anfangs auch der Forellen- und Karpfenzucht“ (Wikipedia). Der relativ versteckt in der Nähe des Belchens gelegene und nur per Fuß erreichbare Nonnenmattweiher bietet im Herbst oftmals tolle Spiegelungen der bunten Laubbäume im Wasser.

die Farben waren zwar warm - die Temperaturen nicht...

die Farben waren zwar warm – die Temperaturen nicht…

Guckloch auf die Moorinsel im Nonnenmattweiher

Guckloch auf die Moorinsel im Nonnenmattweiher

Schwimmende Blätter

Schwimmende Blätter

Erholung pur

Erholung pur


Mai-Bummel auf den Belchen

KLEINES WIESENTAL (mek). Ich weiß nicht, wie das anderswo am 1. Mai ist, aber bei uns in Südbaden ist es fast schon Pflicht, am ersten Tag im Mai sein verstaubtes Sportequipment rauszusuchen – seien es Wanderschuhe, Laufschuhe oder Fahrrad – und sich wenigstens einen Tag im Jahr zu bewegen. Unterwegs warten außerdem zahlreiche Grillstände und Bierzelte auf die „Maibummler“. Die Jüngeren nehmen außerdem gerne noch einen Bollerwagen mit einem Kasten Bier mit, die Eltern achten eher auf Wanderstöcke und – beim heutigen Wetter – auf eine Regenjacke.

Um dem ganzen Trubel aus dem Weg zu gehen, hatte ich den Plan, früh am Morgen auf den Belchen (1414m) – den vierthöchsten aber allerschönsten Berg des Schwarzwaldes – zu laufen. Und tatsächlich hielten sich die Autos auf dem Wanderparkplatz oberhalb von Neuenweg am Fuße des Belchens noch in Grenzen. Die wenigen Wanderer, die ebenfalls schon unterwegs waren, schauten mich aber etwas komisch an, als ich am ersten steilen Stück mit meinem Rucksack an ihnen vorbeijoggte. Was sie nicht sehen konnte, war dass ich in meinem Raidlight Endurance-Rucksack nicht nur Regenjacke, Mütze, Trinkblase und Müsliriegel, sondern auch eine Digitale Spiegelreflexkamera mit Weitwinkelobjektiv und kleinem Stativ dabei hatte. Aber ich muss sagen, dass ich das Gewicht dank der weichen Polster und der schön festziehbaren Gurte kaum gespürt habe.


Unterwegs hab ich natürlich einige kurze Fotopausen eingelegt, um Luft zu schnappen und damit sich die Schlepperei am 7 Kilometer langen Anstieg auf den Berg hinauf auch lohnt. Als Aufstiegsroute habe ich einen Verbindungsweg zum Westweg und dann die typische rote Raute des Weges von Pforzheim nach Basel gewählt. So verteilen sich die Höhenmeter auf etwas mehr Strecke und außerdem gibt es mehr Felsen, schmale Trampelpfade und weniger Spaziergänger.

Rund um den Gipfel, der auch per Seilbahn erreichbar is, tummelten sich dann zahlreiche Wander- und Touristengruppen, aber auf der schmalen „Downhillstrecke“ ab dem Belchenhaus war ich dann wieder fast alleine.


Fotoshooting im Wald

eine Kurve, zwei Blitze und ein Fisheye

eine Kurve, zwei Blitze und ein Fisheye

LÖRRACH (mek). Nachdem ich gestern ein neues „Laufrevier“ mit schmalen Singletrails, Wurzeln, umgestürzten Bäumen etc. entdeckt habe, das  weniger als einen Kilometer von mir daheim entfernt beginnt, habe ich heute Vormittag den Rucksack Endurance 14l inkl. Frontback von Raidlight mit Kamera, Objektiven und Blitzen aufgefüllt und mich in den Wald aufgemacht.

allein im Wald mit Gepäck

Wie man die Kamera und Blitze im Wald befestigen kann, darüber mache ich mir schon seit Wochen Gedanken. Mit Stativen ist das Arbeiten eigentlich unmöglich, weil der Untergrund meistens sehr uneben ist. Außerdem spielt das Gewicht natürlich auch immer eine Rolle – schließlich will man ja möglichst leicht unterwegs sein.

hinein in den Wald

Deswegen habe ich dieses Mal die Stative daheim gelassen und stattdessen sogenannte „Super Clamps“ von Mafrotto benutzt (http://www.manfrotto-shop.de/i1015798) damit kann man die natürliche Umgebung (vor allem Bäume und Sträucher) als Stativ benutzten. Funktioniert sehr gut! Vorausgesetzt, man findet einen Baum mit passendem Durchmesser, bei den ganz dicken Stämmen funktioniert das natürlich nicht!

Flucht vor der Sonne

allein im Wald

Ansonsten hat mir das Wetter noch etwas Probleme bereitet, weil die Sonne oft kurzzeitig hinter Wolken verschwand und sich die Lichtbedingungen dadurch ständig geändert haben. Teilweise im Sekundentakt. Sehr blöd, da ich die Funkauslöser daheim gelassen hatte und nur den 10sec-Selbstauslöser der Kamera hatte.

Die 5 D Mark II befestigt mit Manfrotto Super Clamp und Schirmneiger

Die 5 D Mark II befestigt mit Manfrotto Super Clamp und Schirmneiger

Da kann es schon mal passieren, dass man Blitze, Zeit und Blende auf Sonnenschein einstellt und bis man von der Kamera zum entsprechenden Punkt gelaufen ist – auf den man vorfokussiert – ist die Sonne hinter einer Wolke verschwunden…

bergab mit vollem Gepäck


Aprilwetter

Fernsicht auf die Berner Alpen und das nächste Regentief

Fernsicht auf die Berner Alpen und das nächste Regentief

LÖRRACH (mek). Erst Sonne und fast 20 °C und innerhalb weniger Stunden dann Regenwetter mit kühlem Wind – richtiges Aprilwetter heute am Tüllinger Berg mit Alpensicht…

Alles blüht und noch ist der Himmel auch noch schön blau

Alles blüht und der Himmel ist auch (noch) schön blau

Im Buchenwald

Im Buchenwald

Ein Eichhörnchen ist bei der Nahrungssuche fündig geworden

Ein Eichhörnchen ist bei der Nahrungssuche fündig geworden

Kleiner Mensch im großen Wald

Kleiner Mensch im großen Wald

Blühender Löwenzahn im Vordergrund - Schneebedeckte Alpengipfel in der Ferne

Blühender Löwenzahn im Vordergrund - Schneebedeckte Alpengipfel in der Ferne

Das Eichhörnchen verschwindet mit seiner Beute

Das Eichhörnchen verschwindet mit seiner Beute


Bäume fällen mit der Königin

"Achtung - Baum fällt"

"Achtung - Baum fällt"

KLEINES WIESENTAL (mek). Ich war diese Woche beim Motorsägen-Grundkurs mit der baden-württembergischen Waldkönigin:

Der Geruch von frischen Sägespänen, kombiniert mit Motorsägen-Kraftstoff liegt in der Luft, und die Frühlingssonne scheint durch die Tannenwipfel des Schopfheimer Entegasts. Im Unterholz stehen 15 Männer in grüner und orangener Schutzkleidung mit Helm und beobachten eine junge Frau beim Fällen eines Baumes. „Einfach durchsägen war gestern“, erklärt Anne Reischmann. Die 26-jährige Forstingenieurin ist ausgebildete Motorsägeninstruktorin und schult derzeit im Auftrag der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental knapp 30 Privatpersonen in zwei Kursen im sicheren Umgang mit der Motorsäge und dem fachmännischen Fällen von Bäumen.

Ein Kursteilnehmer übt den Kombinationsschnitt

Ein Kursteilnehmer übt den Kombinationsschnitt

Einer von ihnen ist Dieter Oswald, schon seit rund 30 Jahren geht er mit der Motorsäge in den Wald, um Holz zu machen. Den Umgang mit der Säge, hat er nebenbei gelernt „Unsere Familie hat immer Holz gemacht“, erklärt er. Einen richtigen Kurs hat er nie absolviert, weil er meistens nur an bereits gefällten Bäumen arbeitete. Doch ab nächstem Jahr ist der sogenannte „Motorsägenschein“ auch für Selbstwerber von Brennholz in PEFC-zertifizierten Wäldern Pflicht. Deswegen bietet die FBG Kleines Wiesental spezielle zweitägige Motorsägen-Grundlehrgänge für Privatpersonen an, die nicht Mitglied der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft sind. „Die Nachfrage ist durch die Scheinpflicht ab 2013 mittlerweile extrem groß“, sagt Reischmann. Während der erste Kurs im November nur halbvoll war, sind die beiden Termine in dieser Woche ausgebucht.

Anne Reischmann zeigt verschiedene Schnitte an einem Übungsstumpf

Anne Reischmann zeigt verschiedene Schnitte an einem Übungsstumpf

Eine zusätzliche Motivation für das große Interesse ist vielleicht auch die Kursleiterin: Auf ihrer rot-gelben Schutzjacke ist der Schriftzug „Ex-Waldkönigin Anne“ zu lesen Anne Reischmann aus der Nähe von Wangen im Allgäu wurde 2008 zur ersten baden-württembergischen Waldkönigin auserkoren, um mit ihrem Fachwissen als Botschafterin für den Wald und das Produkt Holz in der Öffentlichkeit zu werben. Doch weil ihre Nachfolgerin kurz nach dem Titelgewinn 2010 schwanger wurde, erhielt Reischmann „die Krone“ bis zur nächsten Wahl Ende März zurück.

Zwei Kursteilnehmer beim Entasten eines Baumes

Zwei Kursteilnehmer beim Entasten eines Baumes

In globigen Sicherheitsschuhen zeigt die studierte Forstexpertin nun seit Januar fast jede Woche den „Freizeit-Waldarbeitern“ im Land den Stech-, Fäll- und Kombinationsschnitt. Normalerweise eher im Allgäu, doch die FBG überredete sie bei den Waldtagen in Raich im vergangenen Jahr zur Fahrt in den Südschwarzwald, wo sie gemeinsam mit Forstwirtschaftsmeister André Parg von Donnerstag bis heute aktiv ist. Am ersten Vormittag steht zunächst Theorieunterricht im THW-Heim auf dem Plan. „Arbeitssicherheit ist dabei ein großes Thema“, sagt Reischmann. Der zweite Vormittag wird für die Wartung und Pflege der Motorsäge genutzt.

Anne Reischmann zeigt das Entasten an einem noch nicht gefällten Baum

Anne Reischmann zeigt das Entasten an einem noch nicht gefällten Baum

Am Nachmittag geht es jeweils in einer Autokolonne in den Wald, um die in der Theorie vorgestellten Schnitte in der Praxis zu testen. Während die meisten Teilnehmer bereits seit Jahren regelmäßig eine Motorsäge in der Hand halten, darf Martin Schöbel vom THW Schopfheim heute zum ersten Mal das Kettengerät selbst starten. „Diesen Grundkurs sollte jeder im Laufe seiner Ausbildung absolvieren“, erklärt Schöbel. Während sich die routinierteren Teilnehmer nach einer kurzen Demonstration gleich ans Entasten von gefällten Stämmen auf dem „Trainingsgelände“ machen, erhält Schöbel Einzelunterricht. „Das sieht doch schon ganz gut aus“, lobt Reischmann die ersten Schnitte. „Martin hatte bis heute noch nie eine Säge in der Hand, aber ich bin überzeugt, dass er morgen einen der besten Vorführbäume fällen wird“, sagt die Expertin.

"Das sieht doch schon ganz gut aus": Anne Reischmann beim Einzelunterricht

"Das sieht doch schon ganz gut aus": Anne Reischmann beim Einzelunterricht

Das THW-Mitglied sei eben „noch nicht vorbelastet“. Bei den älteren Teilnehmern hätten sich hingegen oftmals falsche Techniken eingeschliffen, die nicht so leicht zu korrigieren seien. „Viele kennen auch die Schnitttechnik mit einem Haltebereich nicht“, ergänzt André Parg. Diese ist jedoch entscheidend für ein sicheres Fällen. Doch alle Teilnehmer geben sich große Mühe und hören auf die junge Leiterin mit ihrer lockeren, direkten Art. „In erster Linie mache ich es wegen dem Schein, aber es ist gut zu sehen, wie es richtig und sicherer geht“, sagt ein Teilnehmer.

Nach dem Ansägen schlägt Anne Reischmann einen Keil mit der Rückseite der Axt in den Stamm

Nach dem Ansägen schlägt Anne Reischmann einen Keil mit der Rückseite der Axt in den Stamm

Zum Abschluss des ersten Tages fällt Reischmann einen „Vorführbaum“. Doch davor wird eine Baumansprache gehalten und die Teilnehmer müssen die Eigenschaften des Baumes aufzählen: „Die Krone ist gleichmäßig ausgebildet“. „Er hat Totäste bis ganz unten“. „Wo werfen wir ihn hin“, will Reischmann wissen. Die Richtung wird ausgewählt und mit mehreren schnellen Schnitten sägt Reischmann den Baum an, treibt mit der Rückseite der Axt einen Keil in einen gesägten Schlitz und schlägt kräftig zu. „Achtung, Baum fällt.“

Anne Reischmann beim Baumfällen

Anne Reischmann beim Baumfällen


Spaziergang im Herbst

Die Jugendherberge Lörrach

Die Jugendherberge Lörrach

LÖRRACH (mek). Ich hab heute meinen freien Sonntag für einen kleinen Herbstspaziergang durch den Wald rund um die Lörracher Jugendherberge genutzt….

Abendlichtstimmung

Abendlichtstimmung

Plattformen des Hochseilgarten im Wald oberhalb der Jugendherberge

Zwei Plattformen des Hochseilgartens im Wald oberhalb der Jugendherberge

Der Blick Richtung Basel

Der Blick Richtung Basel

Die Sonne kämpft sich durch die Laubbäume

Die Sonne kämpft sich durch die Laubbäume


Einzelbild: Novemberstimmung

ECHTERDINGEN (mek). Nach den goldenen Oktoberwochen gab es diese Woche eine nebelgraue Novemberwoche.

Im Bernhäuser Forst in der Nähe von Stuttgart

Im Bernhäuser Forst in der Nähe von Stuttgart